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Heartbeat

 •  Filed under verlebt, Vinyl, rk, heartbeat, schallplatten

Ach… ich weiß doch auch nicht, zur Zeit. Zu welcher Zeit? Zu jeder Zeit! Zu jeder Zeit weiß ich eigentlich nie so genau, wohin die Reise gehen soll. Man kann sich doch aber nicht sein gesamtes Leben selbst finden! Nö, kann man nicht! Aber man kann sich das gesamte Leben, wohlbewegend auf einem geraden Pfad, sehr gut fragen - Warum? Wohin? Und so. Solcherlei Dinge.

Heartbeat ErfurtVinyl hängt an der Decke, Heartbeat Erfurt

Am Meer wär jetzt gut. Tosende See. Starker Wind der durch die Haare fährt. Das Leben spüren.

Was soll nur aus mir werden? Anknüpfend an den zuvor verfassten Text ist das eine legitime Frage, die man sich, selbst wenn man sich schon recht weit in eine Richtung entwickelt hat, stellen kann. "Was ganz großes, natürlich, denkt das Ich". Froid stinkt.

Rory Gallagher Poster, Heartbeat ErfurtRory Gallagher Poster, Heartbeat Erfurt

Auf der Suche nach Musik möchte ich gern schon wieder auf folgenden Artikel verweisen, Cannonball Adderley, und dort explizit auf das Album. Wenig bis nichts transportiert die Melancholie des Schwermuts so wie ein Jazz Album. Manchmal. Nicht alle. Nicht immer. Nichts ist immer. Gleich.

Lebt wohl

RokBlok - Kleiner Plattenspieler zum Mitnehmen gefällig?

 •  Filed under Vinyl, RokBlok, schallplattenspieler, bluetooth

Es gab in den letzten Jahrzehnten schon häufiger kleine Schallplattenspieler, die entweder potabel oder stylisch waren. Ein Beisipel ist der legendäre Sony PS-F5.

Aber darum soll es in diesem Beitrag gar nicht gehen, denn alte wie auch neue Vinyl-Techniken haben ihre Freunde - und Kritiker.
An dieser Stelle geht es um ein weitaus portableres Gerät, welches Dank neuer Technik auch noch gut klingen kann. Denn klein bedeutet meist auch kleiner Sound.

Gemeint ist der ziemlich coole RokBlok, der gerade auf Kickstarter abgeht.

RokBlok ist ein kleiner Holzblock den man auf die Schallplatte aufsetzt - und der dann drum herum fährt, in den Rillen - und so die Musik über seinen eingebauten Lautsprecher abspielt.

Ausgestattet mit Bluetooth kann man ihn aber gern auch mit einem Lautsprecher oder Kopfhörer verbinden - und erhält so einen besseren Klang. Natürlich ist das nicht zu vergleichen mit hochwertigen Tonabnehmern die jenseits der 99 Dollar eines RokBloks liegen, aber an sich ist das eine ziemlich geile Idee.

Ich kann mir gut vorstellen, verbunden mit Bluetooth-Kopfhörer, dass man mit dem Ding z.B. Schallplatten Probehören kann, auf Märkten etc. - oder man hockt im Sommer auf dem Balkon und spielt mal ne Platte ab. Natürlich darf die dann keiner mit Bier vollschütten oder so, aber es gibt auf jeden Fall ein paar Einsatzmöglichkeiten für das kleine Gerät - und es ist ohnehin ziemlich begrüßenswert, wenn in die alte Vinyltechnik neue Ideen erfährt!

Übrigens haben wir äußerst passend erst vor wenigen Tagen über aktuelle und bezahlbare Plattenspieler berichtet, hier nachzulesen.


Bildrechte: Sony PS FL: Youtube

Something Else…

 •  Filed under Video, cannonball adderley, jazz, 1958, Vinyl, Hard Bop

Das Album, eine der wenigen Aufnahmen, auf denen Miles Davis für Blue Note Records auftrat, gilt als Meilenstein des Hard Bop. Viele Kritiker und Jazzfans zählen es zu den besten Jazz-Alben aller Zeiten, so auch ich! Allerdings nicht als Miles Davis Werk, sondern als eines des Cannonball Adderley, des Legendären!

Cannonball Adderley - Something' ElseCannonball Adderley - Something' Else

Das Album beginnt mit einer als definitiv angesehen Aufnahme von Autumn Leaves. Definitiv, weil Miles Davis ja oft einfach ein bekanntes Konstrukt nahm, und manchmal erst im Studio anfing, ein neues, in sich schlüssiges Theme zu entwickeln. Bebop Head. Das Stück hat eine relativ lange Einleitung in Moll, gefolgt von Soli von Cannonball Adderley, Miles Davis und Hank Jones und endet mit einem Arrangement, auch wieder, in Moll. Love for Sale beginnt mit einer Klavierimprovisation von Hank Jones, Davis spielt eine gedämpfte Trompete. Beim Spiel von Adderley ist der Einfluss von Charlie Parker zu spüren.
Somethin’ Else wird im 12 taktigem Blues-Schema gespielt, obwohl es sich durch die komplexe harmonische Struktur nicht um einen Blues im herkömmlichen Sinn handelt. One for Daddy-o ist ein einfacher, eingängiger Blues, Dancing In the Dark ist eine Ballade. (via)

Talking Heads - Remain In Light

 •  Filed under Vinyl, persönliches, Talking Heads, gedanken

Was ist das nur für ein Talking Heads Album was ich da entdeckt habe? Echt gut.

Stilistisch betrachtet bewegt es sich in den typischen Genres New Wave und Post-Punk, wie für die Talking Heads eben üblich. Da es durch die Verwendung afrikanischer Polyrhythmik jedoch vollkommen neue Elemente in diese Musikstile einbrachte, wird es häufig aber auch dem Art-Punk zugerechnet. Zudem wurden vielfach funkartige Rhythmen in die Musik eingearbeitet.

Talking Heads - Remain In Light

Eigentlich ist das ja ein diametrales Gegenüber, so afrikanische Klänge und Wave… aber hier? Und das 1980, meine Damen und Herren, echt gut.

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