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Vinyl

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Bluetooth und vintage Vinyl?

Ich hatte irgendwann mal einen Bluetooth Overear Kopfhörer im Kurztest - und war für den Preis recht zufrieden. Auf jeden Fall habe ich diesen Kopfhörer immer noch. Und nutze ihn auch hin und wieder. 1 Und dann besitze ja, wie der aufmerksame Leser*Innen unter euch weiß, eine alte -dennoch großartige- Vintage-Stereo-Musik-Anlage, bestehend aus:

  • Pioneer SA 8500II (Link)
  • Pioneer TX 7800II (Link)
  • Sony PS-FL 5 (Link)
  • Technics SL 10 (Link)
  • Kassettenteil
  • Sony CDP 102 (Link)

Und nun… habe ich einfach mal einen Bluetooth-Transmitter organisiert und ihn an diese durchaus knapp 40 Jahre alte Hifi-Kette angeschlossen, um sie Bluetooth-Fähig zu machen. Aber Warum?

Warum in drei Gottesnamen will man denn eine reine Analogkette um digitalen Bluetooth-Mist erweitern?

Eine berechtigte Frage - weil ich es kann! Und weil ich eben jene oben erwähnten BT-Kopfhörer nutzen will. Und weil ich neugierig bin und testen möchte, inwieweit es klingt… oder anders klingt.

Genutzt habe ich für dieses Vorhaben folgendes Produkt: Avantree LOW LATENCY Bluetooth 4.1 Transmitter. Er ist angenehm klein, besitzt die Möglichkeit per Batterie oder USB-Kabel betrieben zu werden, hat drei Indikator-LEDs und ansonsten nur einen Klinke-Eingang. Die digitale Bespeisung, bei mir in Form von Mini-Disc zum Beispiel, ist so also nicht möglich. Aber das stört hier nicht, weshalb es für mein Vorhaben keine Rolle spielt, wird es ja am ohnehin undigitalen Ober-Amp betrieben. Ansonsten kann der Transmitter auch empfangen, was ich allerdings nicht ausprobiert habe.

King Crimson - In The Court Of The Crimson King

Nach nur einer Stunde Betrieb möchte ich konstatieren: super! Absolut. Ich bin total zufrieden. Für den Preis eine wirklich gute Idee, altes Hifi BT-fähig zu machen. Keine Störungen, keine Probleme soweit.
Die Entfernung ist nicht so gut, 5 Meter durch die Wohnung, aber das sollte ausreichen. Muss ich im Alltag einfach mal testen.

1: So viel Zeit habe ich am Ende ja gar nicht fürs Musikhören, aber das steht auf einem anderen Blatt.

Heartbeat

 •  Filed under verlebt, Vinyl, rk, heartbeat, schallplatten

Ach… ich weiß doch auch nicht, zur Zeit. Zu welcher Zeit? Zu jeder Zeit! Zu jeder Zeit weiß ich eigentlich nie so genau, wohin die Reise gehen soll. Man kann sich doch aber nicht sein gesamtes Leben selbst finden! Nö, kann man nicht! Aber man kann sich das gesamte Leben, wohlbewegend auf einem geraden Pfad, sehr gut fragen - Warum? Wohin? Und so. Solcherlei Dinge.

Heartbeat ErfurtVinyl hängt an der Decke, Heartbeat Erfurt

Am Meer wär jetzt gut. Tosende See. Starker Wind der durch die Haare fährt. Das Leben spüren.

Was soll nur aus mir werden? Anknüpfend an den zuvor verfassten Text ist das eine legitime Frage, die man sich, selbst wenn man sich schon recht weit in eine Richtung entwickelt hat, stellen kann. "Was ganz großes, natürlich, denkt das Ich". Froid stinkt.

Rory Gallagher Poster, Heartbeat ErfurtRory Gallagher Poster, Heartbeat Erfurt

Auf der Suche nach Musik möchte ich gern schon wieder auf folgenden Artikel verweisen, Cannonball Adderley, und dort explizit auf das Album. Wenig bis nichts transportiert die Melancholie des Schwermuts so wie ein Jazz Album. Manchmal. Nicht alle. Nicht immer. Nichts ist immer. Gleich.

Lebt wohl

RokBlok - Kleiner Plattenspieler zum Mitnehmen gefällig?

 •  Filed under Vinyl, RokBlok, schallplattenspieler, bluetooth

Es gab in den letzten Jahrzehnten schon häufiger kleine Schallplattenspieler, die entweder potabel oder stylisch waren. Ein Beisipel ist der legendäre Sony PS-F5.

Aber darum soll es in diesem Beitrag gar nicht gehen, denn alte wie auch neue Vinyl-Techniken haben ihre Freunde - und Kritiker.
An dieser Stelle geht es um ein weitaus portableres Gerät, welches Dank neuer Technik auch noch gut klingen kann. Denn klein bedeutet meist auch kleiner Sound.

Gemeint ist der ziemlich coole RokBlok, der gerade auf Kickstarter abgeht.

RokBlok ist ein kleiner Holzblock den man auf die Schallplatte aufsetzt - und der dann drum herum fährt, in den Rillen - und so die Musik über seinen eingebauten Lautsprecher abspielt.

Ausgestattet mit Bluetooth kann man ihn aber gern auch mit einem Lautsprecher oder Kopfhörer verbinden - und erhält so einen besseren Klang. Natürlich ist das nicht zu vergleichen mit hochwertigen Tonabnehmern die jenseits der 99 Dollar eines RokBloks liegen, aber an sich ist das eine ziemlich geile Idee.

Ich kann mir gut vorstellen, verbunden mit Bluetooth-Kopfhörer, dass man mit dem Ding z.B. Schallplatten Probehören kann, auf Märkten etc. - oder man hockt im Sommer auf dem Balkon und spielt mal ne Platte ab. Natürlich darf die dann keiner mit Bier vollschütten oder so, aber es gibt auf jeden Fall ein paar Einsatzmöglichkeiten für das kleine Gerät - und es ist ohnehin ziemlich begrüßenswert, wenn in die alte Vinyltechnik neue Ideen erfährt!

Übrigens haben wir äußerst passend erst vor wenigen Tagen über aktuelle und bezahlbare Plattenspieler berichtet, hier nachzulesen.


Bildrechte: Sony PS FL: Youtube

Something Else…

 •  Filed under Video, cannonball adderley, jazz, 1958, Vinyl, Hard Bop

Das Album, eine der wenigen Aufnahmen, auf denen Miles Davis für Blue Note Records auftrat, gilt als Meilenstein des Hard Bop. Viele Kritiker und Jazzfans zählen es zu den besten Jazz-Alben aller Zeiten, so auch ich! Allerdings nicht als Miles Davis Werk, sondern als eines des Cannonball Adderley, des Legendären!

Cannonball Adderley - Something' ElseCannonball Adderley - Something' Else

Das Album beginnt mit einer als definitiv angesehen Aufnahme von Autumn Leaves. Definitiv, weil Miles Davis ja oft einfach ein bekanntes Konstrukt nahm, und manchmal erst im Studio anfing, ein neues, in sich schlüssiges Theme zu entwickeln. Bebop Head. Das Stück hat eine relativ lange Einleitung in Moll, gefolgt von Soli von Cannonball Adderley, Miles Davis und Hank Jones und endet mit einem Arrangement, auch wieder, in Moll. Love for Sale beginnt mit einer Klavierimprovisation von Hank Jones, Davis spielt eine gedämpfte Trompete. Beim Spiel von Adderley ist der Einfluss von Charlie Parker zu spüren.
Somethin’ Else wird im 12 taktigem Blues-Schema gespielt, obwohl es sich durch die komplexe harmonische Struktur nicht um einen Blues im herkömmlichen Sinn handelt. One for Daddy-o ist ein einfacher, eingängiger Blues, Dancing In the Dark ist eine Ballade. (via)

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