James Douglas „Jim“ Morrison

James Douglas „Jim“ Morrison war ein US-amerikanischer Rock-Sänger, Songwriter und Lyriker. Er war der Frontmann der Gruppe „The Doors“, deren Songtexte überwiegend von ihm stammen. Gemeinsam mit den Doors erweiterte der Sänger das Repertoire der Rockmusik um mehrschichtige Konzeptstücke und Formen des Rocktheaters. Morrison, der zu Lebzeiten drei Gedichtbände vorlegte, nutzte die Doors-Konzerte regelmäßig für spontane Rezitationen poetischer Texte. Er produzierte einen Dokumentarfilm über die Doors sowie einen experimentellen Spielfilm. Obwohl Morrison sich durch seine markante Baritonstimme und durch gefühlvolle Balladen einen Namen gemacht hat, wurde er in späteren Jahren meist mit einem aufrührerischen und selbstzerstörerischen Lebensstil assoziiert. Der frühe Tod Morrisons, dessen nähere Umstände nicht mit Sicherheit geklärt werden konnten, trug erheblich zur Legendenbildung um seine Person bei.

Ride the Snake!

“When You’re Strange” – Tom DiCillos sensationeller Dokumentarfilm zeigt die Doors als Kritiker der amerikanischen Vernunft

(C) Jürgen Schuschke

(C) Jürgen Schuschke

Oh man, das geht ja überhaupt nicht mehr klar. Ich meine, ich wusste dass die neue Dokumentation über The Doors sehr gut sein muss und habe an dieser Stelle bereits darüber berichtet. Aber was ich jetzt für Kritiken dazu lesen muss… kaum noch auszuhalten, in positiver Art und Weise. Ich muss diesen Film unbedingt sehen, einfach, um meinen persönlichen Mythos beschwören zu können.

Aktuell hat die Zeit in ihrer Musik-Sparte ein Review geschrieben, das sich super liest und mir aufgrund der Informationen die darin stecken und welche den Film beschreiben, zwei mal einen kalten Schauer über den Rücken laufen ließ. “When You’re Strange” – Tom DiCillos sensationeller Dokumentarfilm zeigt die Doors als Kritiker der amerikanischen Vernunft.

(C) Jürgen Schuschke

(C) Jürgen Schuschke

» In seinem Film sind es die planvoll inszenierten Kollisionen mit der herrschenden Moral, die dieDoors groß gemacht haben. Wir sehen sie im Dauerstreit mit ihrem Produzenten, wir sind bei der Ed-Sullivan-Show dabei, wo man ihnen verbieten will, das Wort »higher« zu singen, es könnte zu Missverständnissen führen (sie tun es trotzdem). Und immer wieder zoomt die Kamera Morrisons schweißüberströmtes Gesicht heran. In den besten Momenten entsteht dabei mehr als ein Biopicture, DiCillo, einst Kameramann bei Jim Jarmusch, zeichnet das Porträt eines Zeitalters, wie wir es nicht mehr kennen wollen. Es ist ein Jahrzehnt der geschürten Hysterie, in dem kunstsinnige Rockbands in den Rang von Staatsfeinden aufsteigen konnten und nie klar ist, ob die zahlreichen Polizisten, die die Auftritte der Doors bewachen, den Star schützen oder verhaften sollen.« Lies den ganzen Artikel.

Aber Fakt ist wohl auch, das man schon ein wenig Doors-Freund sein sollte. Denn sonst werden die Originalszene, nur aus dem OFF durch Jonny Depp dokumentiert, nicht wirklich Freude verbreiten.

(C) Jürgen Schuschke

(C) Jürgen Schuschke

Für mich wird es das tun, zweifellos. Er wird meine Erwartungen erfüllen und mir noch viele weitere Informationen zu diesem Jahrzehnt darreichen. Und ich sehne den Tag herbei, wo ich mir das geben kann. Vollständig und in entspannter Art und Weise, am Liebsten in einem Alternativkino mit der Möglichkeit, entspannt Alkohol dazu trinken zu können.

“When You’re Strange”: Neue Doku feiert The Doors

Wandbild Jim Morrisons in Venice Beach

Jim Morrison, Venice Beach, (C) Manfred Werner

Als ziemlich schallplattenhörigen The Doors Freund lässt mich diese News natürlich gänzlich aufhorchen, musikalisch. Gemeint ist eine neue Doku über The Doors, nur echt ohne Schauspieler mit originalem, teils unveröffentlichtem Archivmaterial und gesprochen von Mister Johnny Depp. Legenden sterben nicht: Am 1. Juli erscheint in Deutschland die erste Kino-Dokumentation über die Doors. Regisseur Tom DiCillo schnitt aus Unmengen an Filmmaterial eindringliche 90 Minuten zusammen, die die Faszination einer der bedeutendsten Rockbands der Musikgeschichte einfängt. Ungezeigte Kurzfilme von Morrison, bisher noch nie gesehene Archivbilder, private Aufnahmen sowie Konzertmitschnitte machen “When You’re Strange” zu einer einzigartigen Hommage an den vor fast 40 Jahren verstorbenen Leadsänger und seine Band.

Der Film spannt von den Anfängen über die Entstehung der sechs Studioalben bis hin zu Morrisons tragischem Tod 1971. Den Sprecher gibt Johnny Depp, der die Geschichte der Band mit Ernsthaftigkeit und Intensität erzählt.

Auch der Soundtrack zu “When You’re Strange” wartet mit Besonderem auf: Zu großen Hits wie “The End” oder “Riders On The Storm” und raren Live-Mitschnitten von legendären Auftritten gesellen sich Gedichtpassagen des Rock-Poeten Morrison, gelesen von Johnny Depp. Read on –>

Die Türen brauchen neue Wahrnehmungen

[Update] Madame Cara hat das ganze Kuddelmuddel gar wunderbar in Ihrem Grundwortamt auf den Punkt zusammengereimt.

Jim Morrison - The DoorsAch, eigentlich wollte ich ja noch ganz groß und pompös davon berichten, das mein Freund Jim Morrison auf den Seychellen lebt. Das er damals vor lauter Ruhm und so, wegen der vielen Frauen[1], dem ganzen Alkohol, den Clubs… einfach abgetaucht ist. Seinen eigenen Tod vorgetäuscht hat. Und so. Und ich wollte das eher auf die lustigmachende Art und Weise als meinen eigenen Traum schildern… um dann plötzlich am Ende aufzuwachen und zu sagen: Ach, ist ja gar kein Traum, obwohl es so komisch klingt das es einer sein müsste, aber es ist echt, da, eine große deutsche Zeitschrift erdreistet sich ernsthaft, darüber zu berichten. <– Tja. Aber ich bin zu müde und somit wird das alles nichts. Und Ray ist ‘n alter Arsch geworden. Oller Fledderer.

“The Doors”-Keyboarder Ray Manzarek hat sich zu wunderlichen Äußerungen hinreißen lassen: Jim Morrison habe seinen Tod 1971 nur vorgetäuscht, behauptet er. In Wahrheit lebe er inkognito auf den Seychellen. [...] – SpOn

Oh… da lese ich gerade (Light my Fire)… wie kann man denn diese Band nur wieder und wieder auf diesen Song reduzieren? Und wen… ach… naja.. Spiegel, was solls.

Die Fußnoten des Artikels:
  1. wer kennt das nicht? []