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Order Of Nothingness

 •  Filed under jimi tenor, jazz

Wisst ihr eigentlich, was richtig gut ist? Das neue Album von Jimi Tenor. Einigen dürfte er noch durch seinen Dark-Electro-Underground-Smash-Hit Take Me Babe bekannt sein, aber eigentlich ist der aus Skandinavien [1] stammende Musiker schon seit 1997 dem Jazz zugeneigt.

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Jimi Tenor - Order Of Nothingness (2018, Philophon)

Das neue Album heißt Order Of Nothingness und ist genau das richtige, um dem diesjährigen heißen deutschen Rekord-Sommer zu begegnen.


  1. Bürgerlicher Name: Lassi Lehto aus Finnland. ↩︎

Something Else…

 •  Filed under Video, cannonball adderley, jazz, 1958, Vinyl, Hard Bop

Das Album, eine der wenigen Aufnahmen, auf denen Miles Davis für Blue Note Records auftrat, gilt als Meilenstein des Hard Bop. Viele Kritiker und Jazzfans zählen es zu den besten Jazz-Alben aller Zeiten, so auch ich! Allerdings nicht als Miles Davis Werk, sondern als eines des Cannonball Adderley, des Legendären!

Cannonball Adderley - Something' ElseCannonball Adderley - Something' Else

Das Album beginnt mit einer als definitiv angesehen Aufnahme von Autumn Leaves. Definitiv, weil Miles Davis ja oft einfach ein bekanntes Konstrukt nahm, und manchmal erst im Studio anfing, ein neues, in sich schlüssiges Theme zu entwickeln. Bebop Head. Das Stück hat eine relativ lange Einleitung in Moll, gefolgt von Soli von Cannonball Adderley, Miles Davis und Hank Jones und endet mit einem Arrangement, auch wieder, in Moll. Love for Sale beginnt mit einer Klavierimprovisation von Hank Jones, Davis spielt eine gedämpfte Trompete. Beim Spiel von Adderley ist der Einfluss von Charlie Parker zu spüren.
Somethin’ Else wird im 12 taktigem Blues-Schema gespielt, obwohl es sich durch die komplexe harmonische Struktur nicht um einen Blues im herkömmlichen Sinn handelt. One for Daddy-o ist ein einfacher, eingängiger Blues, Dancing In the Dark ist eine Ballade. (via)

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