ZurueckZumBeton

gedanken

A 10 post collection


.

 •  Filed under persönlich, gedanken, twd

Zeit, mal wieder etwas zu schreiben? Das kann sein. Aber was? Nun, es gibt so viele Dinge, welche mich umtreiben - und doch ist es so wenig, was mich treibt. Denkt man erst mal tiefgründig über einen Sachverhalt nach, so passiert es (mir) häufig, dass er alsbald nichtig und unwichtig erscheint. Sich relativiert, sozusagen.

(Oh, da meldet sich die Schallplatte, Seite 2 ist fertig abgespielt.)

Es stellt sich die Frage, was jetzt gespielt werden könnte?

Da prescht Leonard Cohen hervor.

I would - if I could

 •  Filed under gedanken, persönlich, fsz

I'd rather be a sparrow than a snail.
Yes I would,
If I could,
I surely would.

Das Konstrukt zum Wochenende. Einem zerstörerischen Wochenende, zerstörerisch in jedweder Hinsicht. Körperlich, geistig und… was gibt es noch? Vielleicht zerstörerisch andere Personen betreffend? Sogenannte Stakeholder des eigenen (erweiterten) Lebens? Gibt es sowas? Natürlich gibt es sowas, nur würde sie kein normaler Mensch seine Stakeholder nennen. Allerdings kann ich beruhigen, es gab keine Zerstörung andere Menschen betreffend. An jenem Abend. Von mir ausgehend. Nur meinerselbst belastend, was geplant geglückt ist. Nicht immer funktionieren glückende Dinger. Klaus Dinger. Sofort springt mir NEU! in den Kopf. Der Klaus Dinger der mit seinem Motorrad nach Norwegen gefahren ist, weil ihn seine Freundin dort hin verlassen hat. Love.

CKB Erfurt, Bier, Vodka Parliament

Einen Song des Abends, ein Lied das man auf ewig, oder immer wenn man es hört, mit diesem Abend verbinden kann, wäre… Femme Fatale mit einem Video von Andy Warhol über Edie Sedgwick. Nico und Lou Reed, The Velvet Underground.

Der Sänger von The Shadows ist gestorben. Apache 1, sie erinnern sich? Der Herbst, er ist vergänglich!


Die Fußnoten:

  1. Youtube Link zum Song.

The Fall

 •  Filed under rose, rennrad, gedanken, persönlich, herbst

Herbst 2016, Rottweil

Ich hasse den Herbst, er macht vergänglich. Er ist kalt, nass und er ist dunkel. Ich kann mich auch nicht an den ach so tollen bunten Farben der Natur erfreuen, denn eigentlich ist es einfach nur sterbendes Ende um mich herum. Sozusagen. Also vielleicht nicht ganz so drastisch, aber ich kann einem Herbst, im Gegensatz zu vielen anderen um mich herum, nichts Gutes abgewinnen. Auch freut mich nicht, dass erst durch den Herbst und den Winter der Frühling und Sommer wieder so richtig schön werden - denn so argumentieren viele.

Erst wenn man den Herbst und Winter erlebt hat, kann man sich wieder auf den Frühling und Sommer freuen, sonst würde man das ja gar nicht so richtig wahr nehmen.

Irrtum. Ich brauche keinen Herbst um den Sommer zu mögen. Ich brauche keine aggressiven "Megatemperaturunterschiede" von 40 grad im Schatten im Hochsommer zu -20 Grad im tiefsten Winter - "60 Grad unterschied meine Damen und Herren". Das brauche ich nicht - das will ich nicht um mich wohlfühlen zu können.

Rose Pro SL 3000 Rennrad

Rennradfahren kann ich auch nicht - zu dunkel, zu nass, zu nervig - zu gefährlich.

Ich hasse den Herbst.

Kuhle Wampe

 •  Filed under persönliches, gedanken

Und weil der Mensch ein Mensch ist, | Drum hat er Stiefel im Gesicht nicht gern! | Er will unter sich keinen Sklaven sehn | Und über sich keinen Herrn!…

Das so genannte Einheitsfrontlied, in der Interpretation des Ernst Busch für mich am faszinierendsten, kommt mir gerade in den Sinn, als ich jene großartige Dokumentation über Glen Campbell gesehen habe. "Bei ein paar Bier", versteht sich. Das aber nur nebenbei. Oh… und der Kamin ist auch angefeuert. Endlich schwingt der Herbst wieder das Zepter (Ich hasse den Herbst, Er ist vergänglich! Ich hasse die Zeit, Sie macht uns alt). Zurück zu Glen. Rhinestone Cowboy 1 ist sein Übersong. Aber darum geht es gar nicht. Glen Campbell brachte 2011 sein letztes Album 2 heraus - und im Zuge dessen wurde die Alzheimer-Krankheit bei Ihm diagnostiziert. Oder weil er sich seltsam verhielt? Er entschied sich für die geplante Tournee zum letzten Album - nun quasi als Abschiedstournee. Zeitgleich entschied man sich auch, darüber eine Dokumentation ("I'll be me" 3) zu drehen. Um auf die Krankheit aufmerksam zu machen. Zu sensibilisieren. Ähnlich wie das auch bei Rudi Assauer stattfand. 2006 war bei dem ehemaligen Bundesligaspieler und Manager des FC Schalke 04 Alzheimer diagnostiziert worden, im September 2012 wurden die schweren Medikamente abgesetzt. Mittlerweile weiß er nicht einmal mehr, dass er krank ist.
Nun… es hat mich ziemlich berührt. Assauer damals, Campbell jetzt.

Jan Profan Krafft thafaker, EBM Alex Der Maszstab '2016

Und warum ich das mit Busch in Verbindung bringe, wie ich eingangs erwähne? Weil es nichts miteinander zu tun hat (wie auch das Foto wahllos eingestreut ist), mir aber die Melodie im Ohr lag und ich vielleicht selber total verwirrt bin. Vielleicht aber auch nicht. Neulich erst sprachen wir über die Kraft von solcherlei Musik, also Busch seiner Art und Sprache, er war ja Schauspieler. Später in Ungnade gefallen. Egal… Kraft von Sprache und Rhetorik, wie das aktuell bei AFD-Höcke auch so ist. Nun, auch egal. Wer kennt denn eigentlich Ernst Busch?

Fußnoten:

  1. Hier nach zu hören, seien Sie schnell!

  2. 2011: Ghost on the Canvas

  3. Den Trailer in englischer Sprache gibt es hier.

Besucherzähler
Creative Commons Lizenzvertrag
zurueckzumbeton Website von TF steht unter einer Creative Commons Namensnennung-NichtKommerziell-KeineBearbeitung 3.0 Unported Lizenz.