Paul Kalkbrenner ist zurück! Drei Jahre nach seinem Megaseller “Berlin Calling” liefert Paul mit “Icke wieder” sein fünftes Studioalbum ab. Und seine Anhänger werden bestimmt nicht enttäuscht sein. Icke Wieder enthält den typischen Kalkbrenner-Sound, eine chillige Mischung aus House und Techno, mit der der 34-jährige DJ live immer wieder sein Publikum in Trance versetzt und musikalisch verzaubert.
Alle zehn Tracks sind reine Instrumentalstücke und tragen vielsagende Titel wie Sagte Der Bär, Schmökelung, Jestrüpp oder Böxig Leise.
Hier kann man in die Platte rein hören, eine musikalische Führung von PK persönlich :-)
In der Bibliothek des Montag/s-Morgen(s) in der Sonne auf der Parkbank mit einem Kaffee und Musik (im Ohr), Prokrastination at it’s best! Es chillen alte Paul Kalkbrenner Tunes in mein Ohr und verschönern den Start in die Woche, was allein aber das gute Wetter bereits vollbringen kann. Die Musik unterstützt es aber allemal. Immer ist es so, wenn liebliche Klänge das Ohr umschmeicheln, so wie meine schwulen Sätze komischen Sätze (schon mal überlegt, warum Schwul als Synonym für Doof oder Schlecht oder Scheiße benutzt wird? Weil es gesellschaftlich-homophob so belastet ist, weil man[1] Angst hat, selbst schwul zu sein) hier gerade vor Beklopptheit seltsamer Wortwahl triefen. Egal, will ich jetzt Paul Kalkbrenner bloggen :-)
Haha! Man kann auf Youtube keinerlei Paul Kalkbrenner-Videos mehr einbetten, komplett verboten. Damn!
Als ersten Song wollte ich auf Marbles verweisen, den ich auch schon mal hier[2] besprochen habe.
Ach, jetzt habe ich keinen Bock mehr und werde einfach an meiner Abschlussarbeit weiter schreiben, der Abschlussarbeit zur Erlangung des wissenschaftlichen Grades Bachelor of Arts… sonst werde ich ja niemals Master.
Das wohl meistgebloggte Video der Welt dürfte in den heutigen Tagen der Ubersong “Radioaktivität” der deutschen Musikpioniere Kraftwerk sein. Ich persönlich liebe diesen Song schon weitaus länger als in Japan Fukushima die Blicke der atomaren Abrüstung auf sich gezogen hat. Hier blogge ich das Lied in einer erdrückend-klaustrophobischen Liveversion.
Die sehr tanzbare 91er “In The Mix” Version von Radioaktivität darf natürlich auch nicht fehlen, heizt sie doch noch heute so manchem Elektro-Dunkel-Freund gehörig ein, ohne jetzt in Japan zu tanzen. Ich merke gerade, wie ich schon wieder in die Musik entschwinde, ohne ein wirkliches Gefühl für die Gefahr da draußen zu entwickeln. Ich weiß zwar wie schlimm eine radioaktive Verstrahlung sein kann und habe Bilder gesehen sowie die in den Nachrichten proklamierten Gefahren auf- und wahrgenommen, aber Angst kann ich keine fühlen. Vielleicht ist Japan für meine Seele zu weit weg?
Bevor mir irgendjemand vorwerfen kann, ich würde einfach mal so den zweiten Ubersong der elektrischen Kernkraft vernachlässigen, dem sei gesagt: HA! Nimm dies, Schurke! Danke an Rocket.Inc für den Tipp.
Nach dem ich heute fünf Stunden, mit marginaler Ausbeute, durch Erfurt auf der Suche nach Klamotten flaniert bin, mich zudem aus mir unerfindlichen Gründen verlaufen habe, mir nun die Füße höllisch brennen, benötige ich nun etwas für meinen Chill-Out und was ist dafür besser geeignet als dieses ruhige Stück von „Richie Hawtin“ . Umso mehr, da ich gerade meine neu erworbenen T-Shirts anprobiere, die mir nun überhaupt nicht mehr gefallen und ich wohl verschenken werde. Hmmpf…..