Aufzeichnung aus der Kölner Sporthalle 1976
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Jede Zelle meines Körpers ist glücklich…
Jede Körperzelle fühlt sich wohl…
Körperzellen Rock von Mosaro & Astrid Kuby
Wer bei diesem Lied aktiv mitmacht, kann so Krankheiten heilen, ein stärkeres, körperliches und geistiges Wohlbefinden bemerken und eine liebevolle Verbindung zu seinem Körper spüren.
Traurig ist an dieser Stelle eigentlich nur, dass sich -zum Teil- tot kranke Menschen an solch einen Humbug klammern und denken, sie könnten ernsthaft Hilfe erfahren!
Erfunden hat es Michael Mosaro Scheikl aus Österreich. Seine Website ist großartig und dort kann man auch noch mal eine Hörprobe des Körperzellenrocks anhören, bevor man die CD bestellt.
Mit von der Party sind Mosaro, Astrid Kuby und Ihr Mann, Clemens Kuby. Um sich noch mal alles bildlich vorstellen zu können, sollte man tatsächlich mal auf Spirit-Event vorbei schauen… so zur Untermalung.
Die Zelle ist bereits bis zum diesjährigen Wacken vorgedrungen. :-)
Ich dachte ja auch es sei nur Satire, aber... es ist echt!
Profanität
The Velvet Underground – Venus in Furs
Shiny, shiny, shiny boots of leather
Whiplash girlchild in the dark
Clubs and bells, your servant, dont forsake him
Strike, dear mistress, and cure his heart
Und da merke ich gerade, obwohl ich eigentlich nur schnell dieses Bild meinerselbst online stellen wollte, dass man über Venus in Furs an sich schon einen ganzen Artikel bloggen könnte. Ohne mit der Wimper zu zucken. Ratz-Fatz aus dem Handgelenk geschüttelt. Einfach weil es so ein großer Song ist. Allein die Liste der Coverversionen ist fast atemberaubend. (Eigentlich nervt mich das ständige Geschreibe in Superlativen ja sehr, aber naja, manchmal überennt es mich. Wie sonst soll ich The Velvet Underground beschreiben?) Unter den Coveristen tummeln sich nämlich solche Größen wie The Smashing Pumpkins, Lou Reed himself, John Cale (Womit wir schon den zweiten der VU-Besetzung hätten), Dave Navarro von den Red Hot Chili Peppers oder den unglaublichen Christian Death. Aber ich mache es nicht. Ich werde nicht darüber bloggen. Eigentlich… naja. Gestern habe ich einen Bericht über Cat Stevens, reinkarniert als Yusuf Islam gesehen. Er sprach davon das der Koran zwar nirgendwo explizit Musik verbieten würde, sie aber schon teilweise in Frage stellt. Das hat mich ganz schön baff gemacht, ist es doch eigentlich irgendwie das Gegenteil von dem, was ich glaube. Nur weil Stevens seiner eigenen Musik nicht mehr glaubt, heißt das ja noch lange nicht, Musik ist nicht so toll. Aber dann kamen Zwischenspiele und heute macht er doch wieder selbst Musik. Nach 25 Jahren. Seltsam. Ich für meinen Teil vertrete ja die Meinung, Musik kann alles und jeden verbinden. Amen
Shiny Boots of Leather
Jaja, wir sind hier manchmal sehr Heroin. Aber nicht weil wir das verherrlichen, nein, ganz im Gegenteil. Der Respekt ist es, Respekt vor der Möglichkeit seine Seele zu verkaufen und unwahrscheinlich erfolgreich verkannt in seiner Zeit, zu verenden.

