Passend zum verwehten Gefühl dieser Feiertage fand sich heute eine Schallplatte Wish You Were Here von Pink Floyd bei mir ein. Diese musiziert nun episch drehend auf dem Plattenteller und überfließt die WG. Denn Montage sind wohl wie Sonntage, dieser Tage.
Vorab schon wohl, dieser Artikel wird auch etwas länger werden, wahrscheinlich um die 1000 Worte um genau zu werden.
Es ist das neunte Album der Band und erschien im September 1975, damals im Anschluss an The Dark Side Of The Moon, welches allerdings schon ein paar Jahre (entstand 1973) auf dem Buckel hatte. Der geradezu sensationelle Erfolg nach rund sechs Jahren pausenloser Aktivitäten zwischen Studioarbeit und Tourneestress stellte den damaligen Höhepunkt der Bandentwicklung dar. Trotzdem oder vielleicht eher weil das Ziel des ganz großen Erfolgs damit nun erreicht schien, befanden sich die vier Musiker auf einem Tiefpunkt ohnegleichen, der ihre Kreativität völlig lähmte und wohl auch von den ersten psychischen und physischen Verschleißerscheinungen zeugte. Es war 1965, als sich Roger Waters (geboren am 27.01.1945), Richard Wright (geboren am 28.07.1945; gestorben am 15.09.2008), Nick Mason (geboren am 27.01.1946) sowie damals natürlich noch der legendäre Syd Barrett (geboren am 06.01.1946; gestorben am 07.07.2006) zu Pink Floyd zusammen fanden. Wenig später schon begannen sie im Rahmen des Sound Light Workshop der London Free School on Notting Hill Gate mit dem Aufbau einer Mixed Media Show. Damit sorgten sie für Schlagzeilen in der englischen Presse, noch bevor überhaupt eine Platte erschienen war.

