Space Rock


5
Apr 10

Etwas Geschichte… Pink Floyd

Passend zum ver­we­hten Gefühl dieser Feiertage fand sich heute eine Schallplatte Wish You Were Here von Pink Floyd bei mir ein. Diese musiziert nun episch drehend auf dem Plat­ten­teller und überfließt die WG. Denn Mon­tage sind wohl wie Son­ntage, dieser Tage.


Vorab schon wohl, dieser Artikel wird auch etwas länger wer­den, wahrschein­lich um die 1000 Worte um genau zu werden.

Es ist das neunte Album der Band und erschien im Sep­tem­ber 1975, damals im Anschluss an The Dark Side Of The Moon, welches allerd­ings schon ein paar Jahre (ent­stand 1973) auf dem Buckel hatte. Der ger­adezu sen­sa­tionelle Erfolg nach rund sechs Jahren pausen­loser Aktiv­itäten zwis­chen Stu­dioar­beit und Tourneestress stellte den dama­li­gen Höhep­unkt der Ban­den­twick­lung dar. Trotz­dem oder vielle­icht eher weil das Ziel des ganz großen Erfolgs damit nun erre­icht schien, befan­den sich die vier Musiker auf einem Tief­punkt ohne­gle­ichen, der ihre Kreativ­ität völ­lig lähmte und wohl auch von den ersten psy­chis­chen und physis­chen Ver­schleißer­schei­n­un­gen zeugte. Es war 1965, als sich Roger Waters (geboren am 27.01.1945), Richard Wright (geboren am 28.07.1945; gestor­ben am 15.09.2008), Nick Mason (geboren am 27.01.1946) sowie damals natür­lich noch der leg­endäre Syd Bar­rett (geboren am 06.01.1946; gestor­ben am 07.07.2006) zu Pink Floyd zusam­men fan­den. Wenig später schon began­nen sie im Rah­men des Sound Light Work­shop der Lon­don Free School on Not­ting Hill Gate mit dem Auf­bau einer Mixed Media Show. Damit sorgten sie für Schlagzeilen in der englis­chen Presse, noch bevor überhaupt eine Platte erschienen war.

Con­tinue reading →