Progressive Rock


15
Apr 10

Rage Against The Machine

Was mir irgend­wie völ­lig ver­bor­gen geblieben ist und auch abso­lut nicht aktuell scheint, muss den­noch erwähnt wer­den, denn Rage Against the Machine schlossen sich im Jan­uar 2007 wieder zusam­men, allerd­ings erst mal nur, um bei dem Coachella Val­ley Music and Arts Fes­ti­val in Kali­fornien als Head­liner aufzutreten. Danach gin­gen sie aber immer­hin mit anderen Urgesteinen, allerd­ings aus dem Hip Hop bere­ich, näm­lich dem Wu-Tang Clan, auf Tour. Weit­er­hin wurde die Band für mehrere europäis­che Som­mer­fes­ti­vals des Jahres 2008 verpflichtet, so für die 39. Auflage des Pinkpop-Festivals im Nieder­ländis­chen Land­graaf, für Rock am Ring, Rock im Park und für Nova Rock im Bur­gen­land. In Berlin-Spandau fand ein Einzelkonz­ert auf dem Gelände der Zitadelle Span­dau statt.

Konzert im Target Center 2008, parallel zur Republican National Convention

Konz­ert im Tar­get Cen­ter 2008, par­al­lel zur Repub­li­can National Convention

Und dabei hatte ich sogar mal für meine Seiten recher­chiert, was Zack De La Rocha, seines Zeichens eben­jener Sänger von Rage Against The Machine, heute so treibt. Heute war wohl noch vor 2007 (ich sehe ger­ade, es war 2005), denn von einer Reunion wusste ich damals noch nichts. Aber wie dem auch sei, ich liebe die alten RATM Sachen nach wie vor und rocke zu Killing In The Name Of Love sehr gerne ab.

RATM -Killing in the name - official video


5
Apr 10

Etwas Geschichte… Pink Floyd

Passend zum ver­we­hten Gefühl dieser Feiertage fand sich heute eine Schallplatte Wish You Were Here von Pink Floyd bei mir ein. Diese musiziert nun episch drehend auf dem Plat­ten­teller und überfließt die WG. Denn Mon­tage sind wohl wie Son­ntage, dieser Tage.


Vorab schon wohl, dieser Artikel wird auch etwas länger wer­den, wahrschein­lich um die 1000 Worte um genau zu werden.

Es ist das neunte Album der Band und erschien im Sep­tem­ber 1975, damals im Anschluss an The Dark Side Of The Moon, welches allerd­ings schon ein paar Jahre (ent­stand 1973) auf dem Buckel hatte. Der ger­adezu sen­sa­tionelle Erfolg nach rund sechs Jahren pausen­loser Aktiv­itäten zwis­chen Stu­dioar­beit und Tourneestress stellte den dama­li­gen Höhep­unkt der Ban­den­twick­lung dar. Trotz­dem oder vielle­icht eher weil das Ziel des ganz großen Erfolgs damit nun erre­icht schien, befan­den sich die vier Musiker auf einem Tief­punkt ohne­gle­ichen, der ihre Kreativ­ität völ­lig lähmte und wohl auch von den ersten psy­chis­chen und physis­chen Ver­schleißer­schei­n­un­gen zeugte. Es war 1965, als sich Roger Waters (geboren am 27.01.1945), Richard Wright (geboren am 28.07.1945; gestor­ben am 15.09.2008), Nick Mason (geboren am 27.01.1946) sowie damals natür­lich noch der leg­endäre Syd Bar­rett (geboren am 06.01.1946; gestor­ben am 07.07.2006) zu Pink Floyd zusam­men fan­den. Wenig später schon began­nen sie im Rah­men des Sound Light Work­shop der Lon­don Free School on Not­ting Hill Gate mit dem Auf­bau einer Mixed Media Show. Damit sorgten sie für Schlagzeilen in der englis­chen Presse, noch bevor überhaupt eine Platte erschienen war.

Con­tinue reading →


3
Apr 10

Saucerful Of Secrets

Ja, das war recht großar­tig gestern Abend. Oder nach meinem Schädel zu urteilen, let­zte Nacht, hin­durch wohl. Wir beschäftigten uns mit aller­lei vergessener Musik auf Ton­bän­dern und dazuge­höri­gen Abspiel­geräten, bis wir gegen Mit­ter­nacht die Pink Floyd Plat­ten­samm­lung erah­n­ten und auf den Song Saucer­ful Of Secrets stießen, der uns als­bald durch die Nacht flog, sozusagen. Dabei gabs nur Bier in rauen Men­gen, wohl aber keine psy­che­delisch erweit­ern­den Sub­stanzen, denn die 70er sind ja ‘ne Ecke her. Großar­tig, wie man sich da hinein­versinken kann, quasi.

Das fol­gende Video trifft es ganz gut, eine Live-Aufnahme aus den 70ern, Pink Floyd, live in Pom­peii, aber hören sie selbst.

Pink Floyd - Saucerful Of Secrets


Pink Floyd live at Pompeii - Echoes Part 1


Pink Floyd Live At Pompeii - Echoes Part 2

Es ist ein­fach nur unglaublich, nun denn. Ach ja, wem das alles gar nicht zusagt, ich glaube, ich überstehe diese Pro­gres­sive Rock-Phase (Pro­gres­sive Rock ist eine Musikrich­tung, die Mitte der 1960er-Jahre ent­stand und bei der Musiker pop­uläre Gen­res wie Pop­musik, Rock­musik, Blues oder Rock ’n’ Roll, die von ihnen als in ihrem Auf­bau zu ein­fach emp­fun­den wur­den, um neue Har­monien und Instru­mente erweit­erten. Dabei wur­den vielfach Ein­flüsse aus anderen Bere­ichen wie Klas­sik, Jazz oder Welt­musik ein­be­zo­gen) auch noch und dann kann ich mich wieder weltlicheren Din­gen wie HAMMER SMASHED FACE[1] oder ähnlichem zuwen­den :-) Eventuell folgt ja wirk­lich eine Metall-Metamorphose.

  1. Ein Insider, der immer wieder kehrt []