Die Welt wird ärmer und ärmer. Die US-Sängerin Whitney Houston ist tot. Sie starb im Alter von nur 48 Jahren. Zur Todesursache machte ihre Sprecherin Kristen Foster keine Angaben.
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Category Archives: pop
Queen – You Don’t Fool Me
Ein längst vergessenes Video, welches ich gern mal wieder würdigen möchte. Bekanntheit hatte es wohl Mitte der Neunziger, bereits ohne Freddy Mercury der bereits seinem AIDS-Leiden erlegen war. Queen – You Don’t Fool Me ist ein ganz großartiger Song dem ich gern immer mal wieder zuhören mag. Mecury hatte an diesen letzten Stücken in kleinen Schritten mitgearbeitet, bevor er starb. Zwei Jahre lang geschah nichts mit den Songs, bis Roger Taylor und John Deacon mit der weiteren Bearbeitung begannen. Zum Glück.
Das Album Made in Heaven erschien am 6. November 1995 und enthält insbesondere Freddie Mercurys letzte gesungene Songs. You Don’t Fool Me ist ein Disco-beeinflusster Pop-Song.
Artikelfoto: (C) Thomas Steffan
Pokerface
Ich bin zwar kein Lady Gaga Freund, doch Schicksale interessieren mich immer sehr. Noch dazu berichte ich ja auch über Tod und Verderben, wahrscheinlich weil ich die dunkle Seite des Lebens, das Ende, sehr faszinierend finde. Allerdings soll das keine Freude über Krankheien zum Ausdruck bringen denn sie gehören leider einfach dazu.
Pop-Star Lady Gaga war im März auf der Bühne umgekippt, jetzt hat sie die Diagnose erhalten: Sie wurde im Grenzbereich positiv auf die Krankheit Lupus (Schmetterlingsflechte) getestet, hat allerdings noch keine Symptome. Lupus ist eine Autoimmunkrankheit, die zum entzündlichen Rheuma gehört. Neben der Haut und den Gelenken können weitere Organsysteme (innere Organe) betroffen sein. Ein typisches Zeichen ist eine Hautrötung im Gesicht. Sie kann zum Tode führen, eine Verwandte Gagas starb an Lupus. Allerdings geschieht das heutzutage eher nicht mehr, weil durch medikamentöse Behandlung kaum mehr das letzte Statium der Krankheit erreicht wird.
Weitere Informationen gibt es in der Wikipedia.
Menowin Fröhlich ist zweiter Sieger
Ich habe es die ganze Zeit nicht ein mal gesehen und die Staffel von Deutschland sucht den Superstar auch nicht verfolgt, aber gestern musste ich es mir nun doch mal geben, das Finale! DSDS-Kandidat Menowin Fröhlich, um den es im Vorfeld des Finales noch allerlei neue Gerüchte wegen angeblichem Kokainhandel in der Star-Behausung und über seine kriminelle Karriere vor DSDS gab, begann sein Song-Trio mit dem Klassiker „That’s What Friends Are For“ von Dionne Warwick & Friends. Beide Kandidaten mussten das Finale mit jeweils drei Songs, welche sie sich selbst wählen konnten, bestreiten. Zusammen mir einem Kinderchor performte Menowin den Song unter großer Anteilnahme des Publikums. Ähnlich gut sah den Auftritt auch Volker Neumüller[1], der sowohl die Performance “hammergeil fand”, als auch Menowins Fähigkeit, sich dem Presserummel zu entziehen und professionell solch eine Leistung abzurufen.
In der zweiten Runde gab Menowin Fröhlich dann seine Kür mit “Billie Jean” von Michael Jackson ab. Nicht nur der Gesang war einwandfrei, sondern auch tänzerisch bot er eine -in meinen Augen recht gute Leistung und wurde mit Zugabe-Rufen und Jury-Lob belohnt. Alle Juroren erkannten einstimmig an, dass die 2. Runde im DSDS-Finale klar an Menowin gehen muss.
Im 3. Akt war es Menowins Aufgabe, die von Dieter Bohlen komponierte DSDS-Sieger-Single “Don’t Believe” zu trällern. Auch hier konnte der Vater dreier Kinder die er mit seiner Cousine hat erneut überzeugen und gewann auch diese Runde klar gegen Mehrzad, sodass die Jury sich dazu hinreissen ließ, Menowin als besten Kandidat für den Sieger-Titel und Gewinner von Deutschland sucht den Superstar zu vermuten.
Gegen Mitternacht stand die Entscheidung dann fest: Das Publikum stimmte überraschend für Mehrzad Marashi. Im DSDS Finale obliegt es allein den Zuschauern, die mit Telefonanrufen abstimmen können, wer der Sieger ist. Der größere Teil der Anrufer wählte die Nummer von Merzad und zeigte, dass man vor den Bildschirmen anderer Meinung ist als die Jury und das Studio-Publikum: Merzad Marashi ist der Gewinner von Deutschland sucht den Superstar 2010 bei RTL. Im Anschluss gabs noch (mir kam es vor wie Worte, die vorgeschrieben waren) große Verbrüderungsaktionen von Mehrzad, der sich eigentlich nie mit Menowin gestritten habe und so weiter und so fort, was eher peinlich klang. Menowin war sofort verstummt.
Just im Anschluss ging eine Welle der Entrüstung durch die Netzwelt, denn eigentlich hatte man mit einem Sieg Menowins gerechnet.
Ich persönlich bin ja fast der Meinung, das Menowin nicht gewinnen konnte, weil er aufgrund seines Lebenslaufs und seiner “Ecken und Kanten” gar nicht wirklich vermarktbar wäre und kaum in das Schema des feinen Superstars passen würde. Über die Leistung und das Gerede der Moderation sowie der Jury bedarf es keines weiteren Kommentars, es war das typische Privatfernseh-Gedöhnse, wie es auf allen dieser Sender und Formate tagtäglich zu sehen ist.
- ein dicker, eigentlich unnützer Musikmanagement-Brocken [↩]
