Paul Gray, Bassist von Slipknot, ist tot

Wow, was für ein Tag. Roland Koch tritt in Hessen zurück, ich kann nur noch mit Antibiotika überleben und Paul Gray, seines Zeichens Bassist von Slipknot, wird -fast klassisch- tot im Hotelzimmer gefunden.

Wie der Stern berichtet: Es ist ein tragischer Klassiker: Rockstar liegt tot im Hotelzimmer. Paul Dedrick Gray, Bassist der Metalband Slipknot, war 38 Jahre alt, als ein Hotelangesteller in Urbandal im US-Bundesstaat Iowa ihn am Montag fand. Sie könne bestätigen, dass die Meldung traurigerweise wahr sei, zitiert “Entertainment Weekly” eine Sprecherin der Band. Die Ermittlungen zur Todesursache laufen noch. Laut Medienberichten sei nicht von einer Fremdeinwirkung auszugehen. Die Autopsie und der toxikologische Test sollen am Dienstag Klärung bringen. Gray zog in jungen Jahren nach Des Moines, Iowa. Bevor er zusammen mit Shawn Crahan (Perkussion), Anders Colsefini (Gesang, bis 1997), Donnie Steele (Lead-Gitarre, bis 1996) und Kun Nong (Rhythmus-Gitarre, bis 1995) Slipknot gründete, spielte er in der Band VeXX (1989-1991). 1993 folgte die Death-Metal-Band BodyPit. In dieser spielte er bis 1995 zusammen mit Mick Thompson (Gitarre), Donnie Steele (Gitarre), Danny Spain (Schlagzeug) und Anders Colsefini (Gesang). Er war zudem kurzzeitig Mitglied der Grindcore-Band Anal Blast. Ein Jahr später gründete er Slipknot.

Slipknot - Snuff (Lyrics)

(via, via)

Mister Sexpistol Malcolm McLaren verstorben [Updated]

Malcolm McLaren

Einer der wichtigsten Protagonisten des Punk, allerdings hinter der Musik, ist am 08.04.2010 seinem Krebsleiden erlegen. Die Rede ist von Malcolm McLaren, dem Entdecker und Manager der legendären Sex Pistols aus England. McLaren gilt als Wegbereiter der kommerzialisierten Punkbewegung, die ihren ursprünglichen Idealen widersprach und zum Mainstream-Musikprodukt mutierte.
Er studierte Kunst an diversen Colleges. McLaren gilt in seinem Wirken als Anarchist und ist beeinflusst von den Situationisten[1]. Er hatte 1972 mit Vivienne Westwood gemeinsam die Boutique Let it rock in London, in der Mode für Teddy Boys verkauft wurde. Die beiden, auch privat ein Paar, betrieben den legendären Klamottenladen “Let it Rock” auf der Londoner King’s Road. Später hieß das Geschäft “Sex”, die Latex- und Leder-Fummel wurden Standard-Outfit einer ganz eigenen Subkultur. 1974 traf er in New York die New York Dolls, deren Manager er wurde und für die er Bühnenkostüme entwarf. Sein Engagement für die Band war jedoch wenig erfolgreich. Dennoch inspirierte ihn zu dieser Zeit die in Amerika aufkeimende Punk-Bewegung. Mitte der 70er kehrte er nach London zurück und benannte den dortigen Laden in Sex um. 1975 wurde er Manager der Band The Strand, die er avantgardistisch einkleidete und die sich alsbald in Sex Pistols umbenannte. 1979 schrieb er sich im Film The Great Rock ’n’ Roll Swindle gar die Erfindung der Sex Pistols zu.


Sex Pistols manager Malcolm McLaren dies

Nach dem Ende der Sex Pistols managte er zunächst Adam and the Ants, trennte sich jedoch rasch von Adam Ant und formierte mit dessen voriger Band die Gruppe Bow Wow Wow. McLaren trat künftig auch selbst als Interpret in Erscheinung (Buffalo Gals, Double Dutch). 1983 war er in Europa einer der Ersten, die sich mit Hip-Hop auseinandersetzten. Nach seiner Beschäftigung mit Hip-Hop und Scratchen, die von Kritikern als Ausbeutung bezeichnet wurde, kombinierte er klassische Opernarien (Album Fans, 1984), (Album Swamp Thing, 1983–1985 Outtakes), Walzermelodien (Album Waltz Darling, 1989) und französische Chansons (Album Paris, 1994) mit zeitgenössischen Popmusik-Elementen. In Folge seiner Beschäftigung mit dem Mbaqanga-Stil aus Soweto für das Album Duck Rock versuchte er 1986 als einer der Ersten, diese Musik auch in Europa bekannt zu machen, indem er die Kompilation Duck Food (Earthworks Records) herausbrachte.

Quellen

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Die Fußnoten des Artikels:
  1. Die Situationistische Internationale (S.I.) war eine 1957 gegründete, linksradikal orientierte Gruppe europäischer Künstler und Intellektueller (darunter politische Theoretiker, Architekten, freischaffende Künstler u. a.), die vor allem in den 1960er Jahren aktiv war. []

Sänger Alex Chilton gestorben

Alex ChiltonMemphis music loses ‘Big Star’ — singer, songwriter Alex Chilton dies at 59. Der Sänger der Box Tops, allen bekannt durch den Hit “The Letter” ist tot. Er starb im Alter von 59 Jahren vermutlich an einem Herzinfarkt. Chilton wurde durch seine Tätigkeit in den Bands The Box Tops und Big Star bekannt. In den 1960er Jahren war er als jugendlicher Sänger der Box Tops kommerziell erfolgreich. Auch wenn dieser finanzielle Erfolg mit Big Star und seiner Solokarriere nie wieder erreicht wurde und er auf Independent-Labeln wie Last Call Records, New Rose, Razor and Tie, Bar/None aufnahm, hatte er schon zu Lebzeiten eine Kultgefolgschaft im alternativen Bereich. Seine Kompositionen wurden von zahlreichen Kollegen gecovert, so von This Mortal Coil, The Bangles, Garbage, Kristin Hersh, Jeff Buckley, Placebo, Yo La Tengo und His Name Is Alive. The Replacements schrieben einen Song über ihn, Alex Chilton, erschienen 1987 auf ihrem Album Pleased to Meet Me. Zu Chiltons bekannteren Songs bzw. Interpretationen gehören The Letter (mit den Box Tops), Thirteen (mit Big Star), und In the Street, das 1999 von Cheap Trick für die Fernseh-Sitcom Die wilden Siebziger gecovert wurde.

Chilton wurde am 17. März 2010 ins Krankenhaus von New Orleans gebracht, weil er über gesundheitliche Probleme klagte. Er starb am selben Tag vermutlich an einem Herzinfarkt. Er hinterlässt seine Frau Laura und seinen Sohn Timothy.

Michael Jackson ist tot!

Es ist amtlich: laut CNN ist der King of Pop im Alter von 50 Jahren im UCLA Medical Center an einem Herzstillstand verstorben. Demnach erlitt Michael Jackson in seiner Villa einen Herzstilland.

Die Sanitäter fanden ihn dort schon ohne Atmung vor und auch die sofort eingeleiteten Rettungsmaßnahmen bleiben demnach erfolglos.

Etwa drei Stunden nach der Einlieferung in das UCLA Medical Center wurde der Sänger für tot erklärt, da er das Bewusstsein nicht mehr wiedererlangt hatte.

Das Internet wackelte unter den Nachwehen dieser News und die Wikipedia geriet zeitweise an den Rand ihrer Leistungsfähigkeit. Ja, man kann mit Fug und Recht behaupten, Michael Jackson war populärer denn je, vor allem weil auch bald seine große Comeback-Tour[1] beginnen sollte.
Michael Jackson - Thriller
Wer mehr über Michael Jackson erfahren will, möge doch die deutsche Wikipedia befragen welche zum Einstieg wie immer ein fundiertes Wissen bietet.

Die Fußnoten des Artikels:
  1. Am 5. März 2009 kündigte Michael Jackson in einer Pressekonferenz sein Comeback mit der Konzertserie This Is It in der Londoner O₂-Arena an. Nachdem zuerst nur 10 Konzerte angekündigt worden waren, wurden während des Ticketverkaufs aufgrund enorm großer Nachfrage schrittweise 40 weitere Termine hinzugefügt. Die in Rekordzeit ausverkaufte Konzertreihe sollte 50 Shows vom 13. Juli 2009 bis zum 6. März 2010 umfassen. []