gestorben


30
Mai 10

Herr Easy Rider Dennis Hopper ist tot

Und weil er ja eigentlich Schaus­pieler war, habe ich hier bere­its aus­führlich darüber berichtet. Jetzt soll aber noch mal der Kult­song seines Kult­films Easy Rider erklin­gen, hier, bitte.

Born To Be Wild and Easy Rider (Slipshotfilms)


25
Mai 10

Paul Gray, Bassist von Slipknot, ist tot

Wow, was für ein Tag. Roland Koch tritt in Hes­sen zurück, ich kann nur noch mit Antibi­otika überleben und Paul Gray, seines Zeichens Bassist von Slip­knot, wird -fast klas­sisch- tot im Hotelz­im­mer gefunden.

Wie der Stern berichtet: Es ist ein tragis­cher Klas­siker: Rock­star liegt tot im Hotelz­im­mer. Paul Dedrick Gray, Bassist der Met­al­band Slip­knot, war 38 Jahre alt, als ein Hote­langesteller in Urban­dal im US-Bundesstaat Iowa ihn am Mon­tag fand. Sie könne bestäti­gen, dass die Mel­dung trau­riger­weise wahr sei, zitiert “Enter­tain­ment Weekly” eine Sprecherin der Band. Die Ermit­tlun­gen zur Todesur­sache laufen noch. Laut Medi­en­berichten sei nicht von einer Fremdein­wirkung auszuge­hen. Die Autop­sie und der toxikol­o­gis­che Test sollen am Dien­stag Klärung brin­gen. Gray zog in jun­gen Jahren nach Des Moines, Iowa. Bevor er zusam­men mit Shawn Cra­han (Perkus­sion), Anders Colsefini (Gesang, bis 1997), Don­nie Steele (Lead-Gitarre, bis 1996) und Kun Nong (Rhythmus-Gitarre, bis 1995) Slip­knot grün­dete, spielte er in der Band VeXX (1989–1991). 1993 fol­gte die Death-Metal-Band BodyPit. In dieser spielte er bis 1995 zusam­men mit Mick Thomp­son (Gitarre), Don­nie Steele (Gitarre), Danny Spain (Schlagzeug) und Anders Colsefini (Gesang). Er war zudem kurzzeitig Mit­glied der Grindcore-Band Anal Blast. Ein Jahr später grün­dete er Slip­knot.

Slipknot - Snuff (Lyrics)

(via, via)


9
Apr 10

Mister Sexpistol Malcolm McLaren verstorben [Updated]

Mal­colm McLaren

Einer der wichtig­sten Pro­tag­o­nis­ten des Punk, allerd­ings hin­ter der Musik, ist am 08.04.2010 seinem Kreb­slei­den erlegen. Die Rede ist von Mal­colm McLaren, dem Ent­decker und Man­ager der leg­endären Sex Pis­tols aus Eng­land. McLaren gilt als Weg­bere­iter der kom­merzial­isierten Punkbe­we­gung, die ihren ursprünglichen Ide­alen wider­sprach und zum Mainstream-Musikprodukt mutierte.
Er studierte Kunst an diversen Colleges. McLaren gilt in seinem Wirken als Anar­chist und ist bee­in­flusst von den Sit­u­a­tion­is­ten[1]. Er hatte 1972 mit Vivi­enne West­wood gemein­sam die Bou­tique Let it rock in Lon­don, in der Mode für Teddy Boys verkauft wurde. Die bei­den, auch pri­vat ein Paar, betrieben den leg­endären Klam­ot­ten­laden “Let it Rock” auf der Lon­doner King’s Road. Später hieß das Geschäft “Sex”, die Latex– und Leder-Fummel wur­den Standard-Outfit einer ganz eige­nen Sub­kul­tur. 1974 traf er in New York die New York Dolls, deren Man­ager er wurde und für die er Büh­nenkostüme ent­warf. Sein Engage­ment für die Band war jedoch wenig erfol­gre­ich. Den­noch inspiri­erte ihn zu dieser Zeit die in Amerika aufkeimende Punk-Bewegung. Mitte der 70er kehrte er nach Lon­don zurück und benan­nte den dor­ti­gen Laden in Sex um. 1975 wurde er Man­ager der Band The Strand, die er avant­gardis­tisch ein­klei­dete und die sich als­bald in Sex Pis­tols umbe­nan­nte. 1979 schrieb er sich im Film The Great Rock ’n’ Roll Swin­dle gar die Erfind­ung der Sex Pis­tols zu.


Sex Pistols manager Malcolm McLaren dies

Nach dem Ende der Sex Pis­tols man­agte er zunächst Adam and the Ants, tren­nte sich jedoch rasch von Adam Ant und formierte mit dessen voriger Band die Gruppe Bow Wow Wow. McLaren trat kün­ftig auch selbst als Inter­pret in Erschei­n­ung (Buf­falo Gals, Dou­ble Dutch). 1983 war er in Europa einer der Ersten, die sich mit Hip-Hop auseinan­der­set­zten. Nach seiner Beschäf­ti­gung mit Hip-Hop und Scratchen, die von Kri­tik­ern als Aus­beu­tung beze­ich­net wurde, kom­binierte er klas­sis­che Opernar­ien (Album Fans, 1984), (Album Swamp Thing, 1983–1985 Out­takes), Walz­er­melo­dien (Album Waltz Dar­ling, 1989) und franzö­sis­che Chan­sons (Album Paris, 1994) mit zeit­genös­sis­chen Popmusik-Elementen. In Folge seiner Beschäf­ti­gung mit dem Mbaqanga-Stil aus Soweto für das Album Duck Rock ver­suchte er 1986 als einer der Ersten, diese Musik auch in Europa bekannt zu machen, indem er die Kom­pi­la­tion Duck Food (Earth­works Records) herausbrachte.

Quellen

Con­tinue reading →

  1. Die Sit­u­a­tion­is­tis­che Inter­na­tionale (S.I.) war eine 1957 gegrün­dete, linksradikal ori­en­tierte Gruppe europäis­cher Kün­stler und Intellek­tueller (darunter poli­tis­che The­o­retiker, Architek­ten, freis­chaf­fende Kün­stler u. a.), die vor allem in den 1960er Jahren aktiv war. []

18
Mrz 10

Sänger Alex Chilton gestorben

Alex ChiltonMem­phis music loses ‘Big Star’ — singer, song­writer Alex Chilton dies at 59. Der Sänger der Box Tops, allen bekannt durch den Hit “The Let­ter” ist tot. Er starb im Alter von 59 Jahren ver­mut­lich an einem Herz­in­farkt. Chilton wurde durch seine Tätigkeit in den Bands The Box Tops und Big Star bekannt. In den 1960er Jahren war er als jugendlicher Sänger der Box Tops kom­merziell erfol­gre­ich. Auch wenn dieser finanzielle Erfolg mit Big Star und seiner Solokar­riere nie wieder erre­icht wurde und er auf Independent-Labeln wie Last Call Records, New Rose, Razor and Tie, Bar/None auf­nahm, hatte er schon zu Lebzeiten eine Kult­ge­fol­gschaft im alter­na­tiven Bere­ich. Seine Kom­po­si­tio­nen wur­den von zahlre­ichen Kol­le­gen gecovert, so von This Mor­tal Coil, The Ban­gles, Garbage, Kristin Hersh, Jeff Buck­ley, Placebo, Yo La Tengo und His Name Is Alive. The Replace­ments schrieben einen Song über ihn, Alex Chilton, erschienen 1987 auf ihrem Album Pleased to Meet Me. Zu Chiltons bekan­nteren Songs bzw. Inter­pre­ta­tio­nen gehören The Let­ter (mit den Box Tops), Thir­teen (mit Big Star), und In the Street, das 1999 von Cheap Trick für die Fernseh-Sitcom Die wilden Siebziger gecovert wurde.

Chilton wurde am 17. März 2010 ins Kranken­haus von New Orleans gebracht, weil er über gesund­heitliche Prob­leme klagte. Er starb am sel­ben Tag ver­mut­lich an einem Herz­in­farkt. Er hin­ter­lässt seine Frau Laura und seinen Sohn Timothy.


26
Jun 09

Michael Jackson ist tot!

Es ist amtlich: laut CNN ist der King of Pop im Alter von 50 Jahren im UCLA Med­ical Cen­ter an einem Herzstill­stand ver­stor­ben. Dem­nach erlitt Michael Jack­son in seiner Villa einen Herzstilland.

Die San­itäter fan­den ihn dort schon ohne Atmung vor und auch die sofort ein­geleit­eten Ret­tungs­maß­nah­men bleiben dem­nach erfolglos.

Etwa drei Stun­den nach der Ein­liefer­ung in das UCLA Med­ical Cen­ter wurde der Sänger für tot erk­lärt, da er das Bewusst­sein nicht mehr wieder­erlangt hatte.

Das Inter­net wack­elte unter den Nach­we­hen dieser News und die Wikipedia geriet zeitweise an den Rand ihrer Leis­tungs­fähigkeit. Ja, man kann mit Fug und Recht behaupten, Michael Jack­son war pop­ulärer denn je, vor allem weil auch bald seine große Comeback-Tour[1] begin­nen sollte.
Michael Jackson - Thriller
Wer mehr über Michael Jack­son erfahren will, möge doch die deutsche Wikipedia befra­gen welche zum Ein­stieg wie immer ein fundiertes Wis­sen bietet.

  1. Am 5. März 2009 kündigte Michael Jack­son in einer Pressekon­ferenz sein Come­back mit der Konz­ert­serie This Is It in der Lon­doner O₂-Arena an. Nachdem zuerst nur 10 Konz­erte angekündigt wor­den waren, wur­den während des Tick­etverkaufs auf­grund enorm großer Nach­frage schrit­tweise 40 weit­ere Ter­mine hinzuge­fügt. Die in Reko­rdzeit ausverkaufte Konz­ertreihe sollte 50 Shows vom 13. Juli 2009 bis zum 6. März 2010 umfassen. []

26
Nov 08

Good Bye Erik Silvester

Ins­ge­samt hat er drei LP’s und zehn Sin­gles veröf­fentlicht, die seiner Home­page zufolge über 25 Mil­lio­nen Mal verkauft wurden.

In den 1970er-Jahren war er auch Gast in diversen Musik­sendun­gen im Fernse­hen, darunter mehrmals in der ZDF-Hitparade. Dann wurde es etwas ruhiger um ihn.

In den 1990er-Jahren hat er nochmals einige Titel aufgenom­men, kon­nte aber nicht mehr an seine alten Erfolge anknüpfen. Er starb im Alter von 66 Jahren.

RP-Online: Schlager­sänger Erik Sil­vester ist tot


16
Nov 08

Sänger von Shock Therapy gestorben

Oh nein, wie ich diesen Song doch liebe.

Wie die Gren­zwellen berichten:

Gre­gory John McCormick alias Itchy ist tot.

Der Kopf und Sänger von Shock Ther­apy starb am 5. Novem­ber 2008 auf einem Feld in Detroit an den Fol­gen von Alkoholmißbrauch.

Itchy wurde nicht zuletzt durch den Song “Hate Is Just A Four Let­ter Word” zu einer Ikone der Dark­wave– und Gothic-Szene, bevor diese überhaupt existierte.

(via)

Aus der Wikipedia: Shock Ther­apy ist eine Band aus Detroit (Michi­gan), die Anfang der 1980er Jahre durch Gre­gory John McCormick und Eric Keith Jack­son gegrün­det wurde. […] Das bekan­nteste Album ist Hate is just a four let­ter word, das 1985 nur als Shock Ther­apy bei Fun­da­men­tal Records als Vinyl veröf­fentlicht wurde und ins­ge­samt 7 Lieder enthielt. […] Durch Itchys Inhaftierung im Jahre 2000 ruhten sämtliche Ban­dak­tiv­itäten. Anfang Juni 2007 wurde er aus der Haft ent­lassen. Eine Neu­for­ma­tion der Band ist bere­its erfolgt, eine neue Veröf­fentlichung geplant. […] Am 11. Novem­ber 2008 wurde auf der Web­seite von Shock Ther­apy offiziell bekan­nt­gegeben, dass Gre­gory „Itchy“ Mc Cormick am 5. Novem­ber 2008 im Alter von 45 Jahren ver­stor­ben ist.


11
Nov 08

RIP Miriam Makeba

Miriam Makeba war eine südafrikanis­che Sän­gerin und eine Vertreterin der Welt­musik. Sie set­zte sich vehe­ment gegen die frühere Apartheid-Politik Südafrikas zur Wehr und engagierte sich bis zu ihrem Tode poli­tisch und humanitär.

Miriam Makeba - Pata Pata

Sie galt als der weib­liche Nel­son Man­dela: Miriam Makeba war nicht nur die erfol­gre­ich­ste Sän­gerin Südafrikas, son­dern auch eine Ikone im Kampf gegen die Apartheid. Jetzt starb “Mama Africa” im Alter von 76 Jahren nach einem Konz­ert in Ital­ien. SpOn […]

Per­sona non grata und „Mamma Africa“


15
Sep 08

Richard Wright ist tot

Richard (Rick) Wright (* 28. Juli 1943 in Lon­don; † 15. Sep­tem­ber 2008) war ein britis­cher Musiker. Bekannt wurde er als Grün­dungsmit­glied und Key­boarder der Rock­band Pink Floyd.

heute.de Nachruf: “Dark Side of the Moon”: Richard Wright, einer der Grün­der der britis­chen Rock­gruppe Pink Floyd, ist tot. Wright hat an vie­len großen Hits der leg­endären Band mit­gear­beitet. Ein echter Star war er nie. […]

Vielle­icht auch noch sehr inter­es­sant ist die Geschichte von Syd Bar­rett, einem weit­eren Grün­dungsmit­glied von Pink Floyd welches bere­its 2006 ver­stor­ben war.


3
Jul 08

_Zum Todestag // Jim Morrison

Jim Mor­ri­son, Sänger der Doors.

Ich mag die Ideen, die von der Zer­störung der herrschen­den Gesetze berichten. Ich bin an allem inter­essiert, was sich um Aufruhr, Unruhe, Chaos und spezielle, schein­bar unsin­nige Aktiv­itäten dreht. Für mich scheint das ein Weg zur Frei­heit zu sein; eine äußere Revolte ist ein Weg zu innerem Frieden.“
Jim Mor­ri­son

Jim Mor­ri­son zog 1971 nach Marais (Paris), in eine Woh­nung in der Rue Beautreil­lis 17, zu seinerJim Morrison Grab Per Lescheß Paris Langzeit­fre­undin Pamela Cour­son, um – wie er es nan­nte– ein „Freise­mes­ter” zu nehmen. Im sel­ben Jahr, am 3. Juli 1971, ver­starb Jim Mor­ri­son in der Bade­wanne dieser Woh­nung, wo seine Lebens­ge­fährtin den Leich­nam fand. Die Todesur­sache ist umstrit­ten, offiziell war es Herzver­sagen. In einem 2007 veröf­fentlichten Buch behauptet Sam Ber­nett, Mor­ri­son sei in Ber­netts Nachtk­lub auf der Toi­lette an einer Überdo­sis Heroin ver­stor­ben und die Leiche sei von seinen Begleit­ern in seine Woh­nung gebracht worden.[5] Hieran beteiligt sei auch die Sän­gerin und Schaus­pielerin Mar­i­anne Faith­full gewe­sen, die zu dieser Zeit zum eng­sten Fre­un­deskreis von Mor­ri­son und Cour­son gehörte.

Quelle Wikipedia

Ach, da sehe ich ger­ade: unser aller Franz Kafka hat am 3. Juli Geburt­stag. Her­zlichen Glück­wun­sch zum 125. Ich liebe ja Kafka. Aber das hat­ten wir ja schon des öfteren hier ver­streut im Blog diskutiert.