Wolfgang Herrndorf

Das schnürt mir die Kehle zu, Wolfgang Herrndorf 1 ist tot. Allerdings wählte er selbst den Freitod, was ich sehr begrüße, ist er doch nicht jämmerlich am Glioblastom Grad IV verendet, sondern selbstbestimmt abgetreten. Eben nicht -wie dereinst im düsteren Sand selbst beschrieben- nur dahingedämmert. Einer der besten Nachwuchsschriftsteller Deutschlands ist nicht mehr da.

Wolfgang Herrndorf hat sich am Montag, den 26. August 2013 gegen 23.15 Uhr am Ufer des Hohenzollernkanals erschossen. –Kathrin Passig

Nachdem bei ihm im März 2010 der bösartige Hirntumor festgestellt worden war, veröffentlichte Herrndorf ein digitales Tagebuch mit dem Titel “Arbeit und Struktur”, in dem er über sein Leben mit der tödlichen Krankheit berichtete. Es wird nach einer Information der taz in Buchform erscheinen.

Entgegen der ärztlichen Diagnosen von wenigen Monaten überlebte der nichtreligiöse Schriftsteller drei Jahre die ihm genannte Lebenserwartung.

Wer das Weblog lesen möchte, es ist absolut großartig geschrieben, der fange bitte mit Beitrag Dämmerung an.


  1. Wolfgang Herrndorf in der Wikipedia.

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