Bowie Cloud

Dieser Amazon Cloud-Player hat mich mal wieder überrascht, oder besser gesagt, hat er sich just wieder in mein Bewusstsein katapultiert, da ich nach seiner Einführung nicht weiter über ihn nachgedacht habe. Hintergrund des Cloudplayers ist es, über Amazon gekaufte Musik immer auch gleich digital in der Wolke vorzuhalten und mit diversen Enndgeräten oder über den Webplayer seine “Mediathek” abrufen zu können. Alle meine gekaufte Musik ist online verfügbar, ähnlich wie das bei Apples iTunes Match der Fall ist.

Nun ereilte mich eine Email, dass zwei meiner neuerlich getätigten Vinyl-Käufe via AutoRip-Funktion ebenfalls im Cloudplayer zur Verfügung stehen. “Nanu”, dachte ich. Cool. Selbst Schallplatten zählen in diesen Service mit rein? Wow. Und tatsächlich, es stimmt. Die neue Bowie und auch die Cave stehen beide als MP3s unter meinem Konto zur Verfügung - gängiger Service.

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Auch wenn man Amazon aufgrund ihrer Mitarbeiterpolitik meiden sollte, so muss ich auf jeden Fall zugestehen, ist dieser Service doch eine tolle Sache. Nicht dass man seine Vinyl vinyl sein lassen kann, nein, man hat quasi wieder ein Recht auf Privatkopie, auch wenn die Qualität der MP3s natürlich an die einer Hifi-Musikanlage mit sehr gutem Plattenspieler heran reicht. Aber dennoch, viele hören die Platte zuhause und hätten sie früher auf Kassette für Unterwegs überspielt, was heute eigentlich dem Download der MP3-Version entsprechen könnte - und illegal ist.

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