Hitze und Instruktion

Gestern noch habe ich von einem kleinen Durchbruch in Sachen Thesis-Planung und Terminerei für Interviews etc. berichtet, so muss ich mich heute bereits im Sumpf des schwierigen Vorankommens allein behaupten: bei 28 Grad im Büro. Ich nenne es Büro, weil es eins ist. Allerdings in einem sehr verfallenen Gebäude. Wäre mein Fachbereich nicht hier seit langer Zeit vertreten, so wäre das Haus wohl bereits abgerissen. Wahrscheinlich. Egal. Warm ist es, alt die Substanz, im Kopf schwindet ebenjene.

meanwhile… Die Zeit mit Mensa und Chillout unterm Baum vertrieben, das Gespräch mit R gesucht sowie Dinge und Sachen diskutiert, wobei ich für Dinge und R eher zu Sachen stand. Vergleichen kann man sie aber höchstens mit Äpfeln und Birnen. Well…

Über 30 Grad im Büro scheinen Superlative zu sein, obschon eine Ankündigung für höhere Wärme am Folgetag meinerselbst bereits den Garaus macht. An einen Bagger fahren und Bier trinken, um diese Zeit, das wäre schön.

Einfach eben nichts tun, abhängen und vor allem - dann kein schlechtes Gewissen haben. Doch scheint es mir selbst mit Drogen1 momentan nicht möglich zu sein, so richtig zu entspannen. Hmm… das Leben besteht eben aus An- und Entspannungsphasen :-)

Den Rest des Tages habe ich tatsächlich im Freibad verbracht, mit L. und G., das Schwimmerbecken speist sich aus drei Quellen, die Temperatur hat somit nur 17 Grad. Aber es war geil. Zwar bleibt einem beim ersten Eintauchen fast die Luft weg, aber ist es dann so erfrischend das dies jeden Schreck wert ist. Und mal ehrlich, danach fühlt man sich einfach ziemlich chillig, wie nach dem Sport.


  1. Der Autor sacht an dieser Stelle mal ganz direkt NEIN zu Drogen und wird sich aber aufgrund der Liebe zum Rock'N'Roll nicht von ihnen distanzieren. Zwispalt

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