Never Mind the Bollocks

Kein Vorankommen, das Referat verschlingt seine Erfinder. Es ist schwer, den Inhalt zu begreifen, aber noch viel schwerer ist es, diesen Inhalt didaktisch aufzubereiten um ihn sinnvoll vortragen zu können. Es ist wohl das schwierigste Referat dieser Master-Karriere. Master-Kollektion könnte man meinen, wüsste man nicht, wie arg der Bologna-Prozess auch bei uns zugeschlagen hat :-) Egal “Jetzt ist es eben so, und da machen wir das auch”, ist nach wie vor der Konsens der Gruppe. Jener Referatsgruppe, die da aus vier Personen besteht. Vier ReferentInnen [Anm.1] für ein Doppelseminar. Drei Stunden sind zu füllen. Blue Bayou trällert es da auf deutsch, vorgetragen von Paola, aus dem Äther. Im Original ist es wohl von Roy Orbison. Klingt gefährlich schlecht. Vielleicht hat es aber auch Roy von Paola gecovert, eben vice-versa. Nun. Dieser Artikel von Johannes Ponader in der TAZ über seinen Rücktritt als Bundesgeschäftsführer der Piraten hat mich beeindruckt, weil er frei aus der Hüfte geschrieben hat. Allerdings soll das auch nur von meiner eigentlichen, aktuellen Aufgabe des Referats über Testverfahren in der Inferenzstatistik hinweg-prokrastinieren. Sozusagen. Aber ja, aber klar, irgendwann ist einfach auch die Luft raus, da geht nichts mehr in den Kopf rein. War vorher Luft drin? Scheinbar. Dabei dachte ich immer, diese Analogie mit der Luft wäre auf einen Ball bezogen, der dann nicht mehr ordentlich rollt, weniger auf meinen Kopf? Luft im Kopf? Hmm, das würde ich dann doch wohl eher prügelnden Neonazis zuschreiben. Wohl Herrndorf hat wieder geschrieben, zeitlich fast aktuell. [1] Wir leben den GenderIn.

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