Papagenopfeife - Lonely Shepherd

Ich glaube, ich war im meinem früheren Leben mal Pan-Flöte, den anders kann ich es mir nicht erklären. Vielleicht liegt es auch an der, durch die Flöte, in mir erzeugten desperativen Grundstimmung, in der ich mich am wohlsten fühle. Egal, auch wenn jetzt zur Weihnachtszeit, diese Flöten, nervend wieder durch die Innenstädte tingeln, mag ich sie trotzdem, diese windig klingende Papagenopfeife. Dieses Instrument spielten der Sage nach schon die Götter.

So wie auch deren Namensgeber Pan, seines Zeichen griechischer Hirtengott, der einer Sage nach, seine verschmähte Liebe in ein Schilfrohr verzauberte und sich aus Gram daraus eine Panflöte schnitze. Da ich ein großer Fan der alten Kulturen Südamerikas bin, möchte ich hier auch erwähnen, dass dieses Instrument dort schon seit 6000 Jahren, vor allem in den Anden, einen gewissen Status genießt. Auch im Alpenland, gab es eine spezielle Form diese Flöte, auch Fotzhobel genannt.

Gut, als ich irgendwann mal den Tarantino-Streifen „Kill Bill“ sah, hörte ich dieses wunderbare Werk , welches „einsamer Hirte“ heißt und aus der Feder von James Last entstammt. Gheorghe Zamfir ist der, der an der Pan-Flöte steht.

[youtube 1qsgBF7ZIsk] Einsamer Hirte

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