Blip mir deine Musik ich blip dir meine...

This one goes out to all the Musiclovers around. Wir kennen ja alle diesen Last.FM. Diese Webseite sozialen Ursprungs, auf welcher man sich mit anderen Liebhabern über seine Geschmäcker hin verbindet. Dadurch Menschen kennen lernt und natürlich auch auf neue Musik stößt. Nämlich kategorisiert und in Schubladen verpackt. Ganz automatisch, abgecheckt durch das, was man jeden Tag auf seinem Computer laufen lässt. Die Musik wird nämlich von zu Hause ins FM hinein gescrobbelt. So nennt man das: Audio Scrobbling. Eine kleine Software läuft in Integration dem Lieblingsprogramm, zum Beispiel iTunes oder vielleicht Winamp auf dem Computer mit und sendet in regelmäßigen Abständen eine Liste der zuletzt gespielten Songs an last.fm. Sehr praktisch, protokolliert es doch die Vorlieben und kann sich automatisch um passende Partner oder Bands kümmern. Weiterhin ist es aber auch möglich, sich in seinem Profil einzuloggen und von dort über verschiedenste Möglichkeiten von Musik zu Profil zu Band zu Lied zu hangeln. Um seinen Horizont zu erweitern. Automatisch. The Place to be, quasi. Mit großem Erfolg für fast alle Beteiligten.

Ich selbst aber mag Last.FM gar nicht so sehr. Es war dieses typische Ding nach Schema F: Ich habe mich angemeldet, fand es damals auch drei Tage lang total spanndend, habe ständig damit rumgespielt und Musik gehört, Shouts verteilt, neue Sachen entdeckt… und es dann alsbald auch wieder vergessen. Wie so oft. Nur mein Scrobbler, der läuft täglich und schreit meine Musik in den Last.FM-Kosmos. To be famous is so nice. Ab und zu schaue ich noch vorbei. Aber selten. In meinem iTunes läuft ja auch oft sowas wie das Chaosradio vom CCC oder der Mobile Macs Podcast. Und damit kann das soziale Netz natürlich nicht so sehr viel anfangen. Aber wie dem auch sei, was ich eigentlich mitteilen wollte, ist meine neueste Entdeckung.

FM als Top Level Domain bedeutet übrigens Micronesien, wird aber eben ausschließlich für Musik-Radio-Websites verwendet. Aber das ist ja eigentlich auch egal. Gut ist, das man an der Endung erkennt worum es geht, nämlich Musik :-) Blip.FM ist fast wie Twitter für Musik, nur das es eigentlich genau so wie Twitter ist. Es gibt keinen Unterschied. Außer vielleicht… doch einen: und zwar, dass mir Blip.fm jetzt schon länger als nur drei Tage Spaß macht. Vielleicht liegt es daran das es so simpel funktioniert? Man sucht einen Song, trägt einen kurzen Text dazu ein, sendet es hinaus in die Welt und jeder der das Profil besucht oder followed, kann die Musik hören und sehen. Großartig weil total easy. Und schnell. Mal eben auf Arbeit ein Liedchen hören und eigene Gedanken dazu preisgeben. Oder sich belustigen. Oder beides. Wenn man nämlich andere Songs bewertet indem man sogenannte Props verteilt. Oder sie gleich zu seinen Favourites hinzu fügt. Man kann echte musikalische Interaktion betreiben, nur mit Liedern, Replys und kleinen Texten. Fine Fine! Und weil das alles eigentlich wie twittern ist, erfreut es sich wahrscheinlich auch rasender Beliebtheit. Ich weiß, das Leben ist manchmal schwer, doch wir wir werden, wir werden immer mehr…

Und die Lieder sind alle immer in voller Länger hörbar. Ich bin ein 30-Sekunden-Schnippsel-Hasser. Aber das sind natürlich Eigenarten die nur mir in meiner persönlichen Musiksozialisation obliegen. Quasi. Schwafel Schwafel.

"Geblipte" Lieder können auch eingebunden werden.

Klicken Sie bitte in das Lied, es sollte spielen

Also jetzt einfach alle bei Blip.FM anmelden, Profil erstellen, mir folgen, Musik austauschen, lustig sein!

[Update] Klar das die Spreeblicker meinen Artikel gelesen haben und nun passend für alle Macuser, folgendes propagieren: Wir basteln uns den perfekten blip.fm Player - für den Mac

Das ist mein perfekter Blip.FM Player

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