Dumdideldei

Oh nein, Wordpress sagt es sei jetzt genau 24 Stunden her, als das hier der letzte Artikel geschrieben worden sei. Das setzt mich unter Druck. Eigentlich wäre es schon toll, 2 hochkarätig-sinnvolle Artikel täglich zu schreiben. Immer. Jeden Tag! Das wären in 4 Jahren (Algorithmus 365 * 2 * 4) unglaubliche 2920 Artikel. Aber das schafft keiner. Denn man ist ja auch mal krank oder so. Oder im Urlaub. Oder beides. Also Pustekuchen mit dieser schier unlesbaren Zahl geschriebener Worte in Ton und Video, zur Abwechslung. Also was tun? Nichts. Man sitzt so vor seinem Bildschirm, guckt sich Dinge an, weiß nichts zu schreiben, liest Identi.ca Dents, oder Twitter Tweets, manchmal auch sogar Tumblr-Blogs und erst recht RSS-Feeds. Aber man wird einfach nicht inspiriert. Es ist, als sei der Blogwurm drin. Pathetisch ausgedrückt ist es eine SchreibBlogKade, sowas haben Berühmtheiten, Künstler oder Kreative ja in unterschiedlichsten Ausprägungen. Mal ist die Stimme weg, oder sie zittern und können nicht malen, oder der Maus-Arm lässt sie nicht schreiben. Irgendwas ist eben immer. Und da nützt es auch nichts, wenn der Moderator den Song “Jein” von Fettes Brot gerade als brandneue Single Namens Soll ichs wirklich machen angekündigt hat. Obwohl es ja manchmal sogar ein bisschen cool ist, solche Dinge im Nebenbei einfach heraus zu hören und dann zu denken: “Hä? Hat er das wirklich gesagt? Hat der nicht gesagt, oder?” Das hat schon was. Aber wie dem auch sei bringt uns das meinem kleinen Problem, nicht bloggen zu können, allerdings keinen Schritt näher. Aber blogging ‘bout nothing is ja like Driving to nowhere… und selbst das mache ich manchmal. Selbst in Zeiten steigender Rohölpreise. Einfach ins Auto setzen und fahren… ohne Ziel. Um nachzudenken, in Ruhe Musik zu hören… ausgeschlossen aus der normalen Welt. Das ist so 'ne Mikrokosmos aus Blech. Ne Hülle. Ein Kokon. Oder wie Sven Väth sagen würde, Cocoon. Und der macht sogar gleich einen fetten Club draus. Egal. Weiter im Text. Nee, ich habe gefunden was ich tun werde: Eier. Ich mache Eier. ((Eigentlich ist das ja ein geheimer Hint den nur ausgewählte Personen verstehen)) Zum Abendessen. Der feine Herr ist zu Tisch. Und da schweift der Blick, nein, der Gedanke des Augenblicks schon wieder in die Ferne… Fremder Jan, so ganz anders als sonst! Und wahrscheinlich fragen sich nun Millionen von Menschen, was auf dem kleinen gelben Button steht. Aber das wird wohl für immer in den Untiefen der Pixel verborgen bleiben… [Anm. 1] PS: Wie es zu dem Bild kam? Hanse Sail 2008, Rostock, und ich war im Urlaub, da darf man mal so aussehen… [1] Leider habe ich es in der Zwischenzeit vergessen, aber es war was wahnsinnig Blödes.

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