sonntäglich Rebellisch

Sonntag Abende sind ja bekanntlich meist recht melancholisch angehaucht, sei es weil das Arbeiten am nächsten Morgen näher rückt oder die Party des Wochenendes schon wieder fast vergessen scheint. Wähnt man sich meist in einem Gefühl aus süßlichem Ach und regnerischem Hach.

Ich bin an Sonntagabend recht häufig auf Autobahnen unterwegs, meist sehr schnell, es ist ja das wegrennen vor dem Tag, quasi. Vielleicht um anzukommen oder weg zufahren. Umso besser das es in dieser Situation Volker Rebell gibt. HR3 Rebell nennt sich seine Radiosendung. Jeden Sonntag von 21:00 bis 23:00 Uhr. Genau meine drivethru breaking time also. 

Sehr empfehlenswert!

Kein herkömmliches Hitparaden-Werbe-Radio, keine nervigen Dauerjingles, keine Reklame, keine voraufgezeichneten Sprecher die meist so klingen, als seien sie verbale Legastheniker. ((Nichts gegen Legastheniker, in diesem Zusammenhang nur wegen der Niveaulosigkeit im Radio)) Nichts.

Nur schlichte Formatsendung, irgendwie. Heute ging es zum Beispiel um Paula Cole, mir völlig unbekannt, aber Madamé tourte mit Peter Gabriel irgendwann 1993 umher. Oder aber (sehr gängig) um erste Ausschnitte aus der hr3-Rebell-Live-Show “Pop & Poesie” vom 15.03. im Haus am Dom, Frankfurt, innerhalb von hr3@night mit Gedichten vorgetragen von Michael Quast oder Dirk Dick.

Zu gut einfach, Nachts, an Sonntagen, mit Regen und Geschwindigkeit.

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