Larry Peterson

Das ist Larry Peterson. Kein sehr bekannter Name, in der Tat. Doch Larry Peterson sollte vielleicht bekannt sein. Er hat nämlich eine interessante Geschichte zu erzählen. Eine kleine Geschichte über das Recht in den USA… Er verbrachte mehr als 17 Jahre in amerikanischen Gefängnissen für angeblich begangenen Raub und Mord, bevor Ihm ein DNA-Test die Freiheit wieder gab und die Richter überzeugte, das er nicht der Mörder sein kann. Zugegeben, dies stellt das Ende eines schier unendlich langen Lebensabschnittes dar, doch bedeutet er zugleich auch den Anfang einer neuen Schlacht. Nun liegt es an Ihm zu zeigen und zu beweisen, das er wirklich unschuldig im Gefängnis saß […] the burden now falls on him to prove that he is innocent of the charges, which he must do in order to receive compensation for the years he spent in prison […] und somit Anspruch auf Entschädigung hat, sonst sieht er für fast 18 Jahre Gefängnis keinen Cent. “Mein Leben war natürlich nicht immer ein Ehrenvolles,” sagt der 56-jahre-alte Mann aus New Jersey. “Aber ich habe nie gemordert, war nie ein Vergewaltiger.”

In den letzten beiden Jahren verfolgte Robert Siegel die lange und schwierige Reise Petersons von der Einkerkerung bis hin zur Rehabilitation. Dies ist die Geschichte eines Mannes und seinen Anstrengungen, sein Leben neu aufzubauen und seinem kontinuierlichen Kampf, auf eine Entschädigung für die verloren gegangenen Jahre im Gefängnis. Sie zeigt auch wie die Anstrengungen Petersons auf die Familie des Opfers Einluss nahmen, die Ihn damals ja hinter Gitter sehen wollten. The Crime Der Kampf “Peterson gegen den Staat New Jersey” begann irgendwann in den frühen Morgenstunden des 24. August 1987. Zu diesem Zeitpunkt wurde der Körper der 25-jahre-alten Jaqueline Harrison in einem Feld nahe Pemberton, New York, gefunden. Die zweifache Mutter wurde brutal vergewaltigt und erstickt; ein Stock steckte in Ihrem Hals. Das Verbrechen passierte nach einer wilden Partynacht, man fand Kokain in Ihrem Blut und es stellte sich heraus, das sie mit mehr als einem Mann sex gehabt haben muss.Ihre Schwester erinnert sich das durch diese Fakten in den Zeitungen, dass Leben und Sein Ihrer Schwester auf eine Leiche im Wald reduziert worden ist. “Alles was die Leute glauben ist das, was in den Zeitungen stand. Es ist so eine Schande. Es ist ein Verbrechen."Damals im August lebte Peterson im Haus seiner Mutter - nicht weit entfernt von der Stelle, wo Harrison’s Körper gefunden wurde. Larry Peterson, damals 36 und geschieden, war Vater von drei Kindern und hatte zudem ein Problem mit Alkohol und Drogen. Sein Vorstrafenregister war lang. "Ich hatte Kontakt zu den falschen Leuten, nahm diverse verbotene Dinge und kam langsam vom rechten Weg ab.” Erinnert sich Peterson. “Alkohol. Drogen. Nachtleben. Ein ausschweifendes Leben eben. Das war mein Untergang."In jenen Tagen damals, so erzählt er, verbrachte er einige Zeit im Wald und sammelte Kletterpflanzen die verkauft wurden als dekorative Kränze.Dies könnte der Grund für die frischen Kratzer gewesen sein, die ein Nachbar am Arm von Peterson sah. Für die Nachbarin waren das Zeichen für einen kürzlich stattgefunden Kampf und er verständigte die Polizei.Die Polizei verhörte Peterson, der aber jede Verbindung zu dieser Straftat abstritt. Doch drei Wochen später wurde Peterson eingesperrt, beschuldigt eines Kapitalverbrechens, Mord und Vergewaltigung. The Trial Peterson saß 17 Monate im Gefängnis, bis sein Prozess im Februar 1989 gebann. Die Anklage bezog sich ausschließlich auf forensische (gerichtsmedzinische) Untersuchungen, nichts ungewöhnliches für diese Zeit. Gail Tighe, ein Gerichtsmediziner am New Jersey Kriminallabor fand Haare am Körper der Toten und dem Stock mit welchem sie erstickt worden war. Tighe erklärte, das Teile von diesem gefundenen Haar und dem Haar von Larry Peterson zusammen passten, das Sie gleiche Merkmale wie Struktur o.ä. besaßen. Es mussten also die Haare von Peterson am Körper des Opfers sein.Der Prozess gegen Peterson wurden unterstützt durch die Aussagen seines Freundes Robert Elder. Er sagte aus das Peterson auf der Fahrt zur Arbeit am Morgen nach dem Mord sehr anschaulich erzählt hätte, wie er Harrison vergewaltigt und ermordert hätte. Zwei Männer welche vorn im Auto saßen bestätigten die Aussage und gaben an, Teile des Gesprächs von Peterson ebenfalls gehört zu haben.Die Beweise gegen Peterson wurden immer erdrückender."Hätte ich in der Jury gesessen, ich hätte den Beweisen und Indizien auch geglaubt.” Sagt Peterson über seine Verhandlung.Und zur Entlastung von Patricia Harrison, überführte die Jury Larry Peterson.“Wir waren zufrieden das der Fall abgeschlossen war. Ihr Mörder lief nicht mehr auf der Straße umher. Er war eindeutig der Schuldige."Erinnert sich Harrison. Search for Vindication Peterson wurde des Kapitalverbrechens Mord mit sexueller Mishandlung für schuldig gesprochen; Er wurde zu 40 Jahren Gefängnis verurteilt.Direkt aus dem Staatsgefängnis Trenton ging Peterson in Revision, und verlor. Aber er versuchte weiter seine Unschuld zu beweisen.2005 und mit Hilfe des Innocence Project, einer gemeinnützigen Organisation die fälschlich Verurteilten hilft, gewann Peterson vor Gericht, einen DNA-Test seines Haars durchführen zu lassen.Der DNA-Test zeigte auf das jenes Haar aus der Anklage nicht zu Peterson, aber zu seinem Opfer passte, es also von Jaqueline Harrison selbst stammte. Somit ergab sich nun aber natürlich auch eine unbekannte Person, Mr. X, deren DNA natürlich in keiner Datenbank der Polizei auftauchte.Die Anklagebank kämpfte weiter und erhielt nun das Recht, zusätzliche DNA-Tests an Haaren durchzuführen, die damals auch gefunden, aber nie im Gerichtssaal verwendet worden waren. Diese DNA-Analysen bestätigten das erste Ergebnis, es gab keinerlei Verbindungen zwischen Peterson und dem Verbrechen. DNA Results Im Juli 2005, also 6 Monate nachdem die ersten DNA-Ergebnisse veröffentlicht wurden, annulierte Richter Thomas Smith das Urteil von 1989. Das bedeutete eigentlich das Peterson nicht mehr schuldig an diesem Verbrechen war.Als Richter Thomas Smith dem Gerichtssaal erklärte: "The strength of the [state’s case] is different at this point. We’ve got substantial biological evidence that would tend to indicate that, in fact, Mr. Peterson was not involved in the offense. I acknowledge that; anybody looking at the evidence would acknowledge that. But that does not mean that there cannot be a conviction in this case."Versuchte die Anklagebank in der Tat, Peterson für das selbe Verbrechen erneut zu bestrafen. Er wurde sofort wieder verhaftet.Burlington County Prosecutor Robert Bernardi, who had taken office during the 1990s, told reporters that the case was weaker but that it was certainly "not an untriable case.” Without the physical evidence, the prosecutor would build his case on witness testimony.For Vanessa Potkin, an attorney with the Innocence Project, retrying Peterson was “unconscionable” and “ludicrous” in the face of the DNA evidence.Peterson’s Mutter brauchte einen ganzen Monat um die 20000 $ für die Kaution aufzubringen. Am 27. August 2005, fast 18 Jahre nach seiner ersten Inhaftierung, war Peterson frei und konnte das Gefängnis endlich verlassen.Doch sein Glück währte nur kurz. Er war arbeitslos, seine Mutter hatte Schulden und zu allem Überdruss erwartet Ihn nun eine neue Verhandlung wegen der Verbrechen an Jaqueline Harrison. Die Geschichte geht natürlich noch weiter, ist aber übersetzungstechnisch durch das amerikanische LAW-Geschreibsel irgendwie zwar recht verständlich, aber nicht wirklich korrekt und ordentlich in deutsche Worte zu fassen. Interessant zu lesen ist es natürlich alle mal. http://www.npr.org/templates/story/story.php?storyId=10961075

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