Lichter der Großstadt

Als ich damals, im März 2007, noch kein Internet im eben erst bezogenen Hause besaß, kam die Sucht eines Tages so stark über mich, als das ich den Mac dennoch anschalten musste um quer / umher zu tippen.

Wieso behaupten einige, Lichter der Großstadt bestünden ausschließlich aus Leuchtreklamen, Auto-Lichtern und anderen shimmering Neonlights? Weil der Smog die Sterne verschluckt! Völlig klar. Doch ein Leben ohne Himmel ist undenkbar. Wenn man gen Himmelszelt blickt müssen doch Sterne zu sehen sein. Oder etwa nicht? Mir fehlt etwas wenn über mir nichts mehr ist, nichts mehr kommt Mir fehlt etwas wenn die Welt nur aus 30 Metern in der Höhe besteht und dann im Grau verschwindet. Unendlichkeit und die Verlorenheit im Raum ist Delirium um die Gedanken bis zur absoluten Totalkrümmung schweigen zu lassen. ;-) „Einen trinken gehen.“ Das erste was man in einer neuen Stadt tun sollte ist, sich mit nem Kumpel in irgendeiner Spelunke niederzulassen. Das erkundet erst mal die Gegend und lässt gleichzeitig einen Blick auf die näheren Menschen, also die Nachbarn und die Leute in der Umgebung zu. Äußerst wichtig wahrscheinlich, will man doch auch jemanden kennen lernen, will die typischen Verhaltensweisen studieren und sich integrieren. Zumindest soweit wie es das eigene Selbstverständnis zulässt. Lebt man sich ein, ein Mann lebt. Man lebt und genießt den Smog. Kenne ich bisher nicht mehr in dieser Form. Zu lang ist das Leben am Puls der Zeit bereits Vergangenheit. Zu lang schon wohnte man sicher wähnend auf dem Lande, hatte Grün um sich herum und atmete saubere Luft. Aber wichtig ist das nicht. Ab und an muss man einfach mit allem brechen, verschwinden, neu anfangen, Gebiete erobern und Dinge erleben.

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