Jan machts in Amerika Tag # 4 Kanada usw.

Dies ist der 2te Teil des Road-Trips to Canada.

Kanada ist mit 9.984.670 km² das zweit größte Land der Erde, nach Russland. In Kanada wohnen ca. 32 Millionen Menschen. Das bedeutet 3,3 Einwohner pro Quadratkilometer. Im vergleich dazu leben in Deutschland ca. 231 Menschen auf einem Quadratkilometer, verteilt auf eine Fläche von ca. 357000 km². Wir sind ca. 1300 Miles gefahren. Wir mussten alle 250 Miles (ca. 402 Km) tanken. Der Tank fasst 100 Liter “Regular”, also Benzin Bleifrei. Das heißt wir haben knapp 100 Liter Benzin auf 400 Km verbraucht. Ohne Ladung! Doch bei den Weiten dieses Landes sind große Autos notwendig. Anders kann man dieses Land nicht bereisen, es durchqueren. Es würde kolabieren. LKWs mit kompletten Wohnung sind an der Tagesordnung. Und auch unser Dodge hat eine Länge von 6 Metern. Und es passen 4 Personen hinein. Es ist unglaublich WIE groß dieses Land ist, kaum vorstellbar wenn man nicht hier war und am Besten mit einem Auto über diese unendlichen Highways gefahren ist. The German Autobahn ist für jeden hier ein Begriff. Drive as fast as you can, unlimited. Aber wie bereits erwähnt fürchtet sich der gemeine Amerikaner vor zu hohen Geschwindigkeiten. Und ich kann das sogar verstehen. Als ich mit dem Dodge auf der Interstate 81 fuhr und eine Geschwindigkeit von 80 Miles per Hour (ca 129 KM/h) hatte, war mir fast Himmelangst. Die Straßen sind einfach zu schlecht. Zu eng, zu holprig (Buckle up! Hinweisschilder alle paar Miles), zu voll. Die Autos zu schwimmend, zu groß, zu bequem. Man kann wirklich nicht schnell fahren. Ärgerlich aber wenn noch 800 Km vor einem liegen. Ach ja, Sir Dirk, hier läuft Nirvana im Radio und es war ziemlich cool über den Highway zu hämmern, ständig von Polizei überholt zu werden und nebenher Nirvana zu hören. Und sich natürlich vollständig singend zum Ei zu machen smile

Gas-Station Regular Canada

Wir standen ca. 1 Stunde in Toronto im Stau. Freitag-Nachmittags-Verkehr. Aber das ist wohl immer so, auch an der Woche. Zumal die Niagara-Fälle direkt die Grenze zwischen den USA und Kanada darstellen.

Es gibt somit auch Fälle auf beiden Seiten. Wobei die kanadische Seite die Schönere ist. Nachts sind sie beleuchtet. Und das ist auch das Problem der Bilder. Es war einfach schon zu dunkel für meine Digicam, dafür ist Sie leider einfach nicht gemacht. Man ärgert sich dann immer das man kein Asiate ist. Die gab es dort nämlich auch wieder zuhauf. Aber keine deutschen Stimmen bisher. Die ganze Zeit noch nicht. :-)

Kleine Anekdote: Der Chef der kanadischen Firma, Troy Acres, fuhr mit uns nach Ottawa und wir unterhielten uns über allerlei Politik (mit unserem Englisch was einem Sechsjährigen ähnelt) und über die USA. Als es um Musik ging und ich erwähnte das der beste Export der Kanadier aus Leonard Cohen bestünde erzählte er, das seine Schwester in Montreal studiere und in einer WG lebe. Deren Mitbewohnerin ist etwas älter und kenne Cohen persönlich durch Ihre Eltern, war bereits ein paar Mal auf seinen Parties…

Ist das nicht unglaublich? Diese winzige Welt… I can’t believe. Aber wahrscheinlich ist das einfach nur bezeichnend normal. Und ich würde jederzeit wieder hier her kommen, Kanada ist schön, es ist genauso verrückt wie die USA, aber eben anders. Sie grenzen sich ab. Und auch die Geschichte der Kanadier ist nicht besonders lang. Vielleicht 350 Jahre. im Gegensatz zu unseren 2000 years of culture ist das nichts. Deshalb wollen Sie auch immer alles genau wissen. Erzählen von ihren englischen Vorfahren, jene die bereits einmal auf dem alten Kontinent waren lieben Ihn, mögen Deutschland, mögen die Art wie es bei uns funktioniert. Das aber überall die gleichen Probleme existieren ist aber auch hier klar.

Ach ja, kennt jemand das Phänomen das man in Hotelzimmern immer irgendwas verliert, obwohl man zum Schluss sogar noch einmal hindurch sah und selbst im Badezimmer nach vergessenen Überbleibseln suchte? Ich hab mein gesamtes illustres grünes “Schlafanzeug” ™ verloren. Im ersten Hotel in Kanada, dem Macintosh In. Selstam, ich hatte im nächsten Hotel (in Ottawa) dann sogar schon “Lisa, my personal Housekeeper” in verdacht. Aber der hatte ich zuvor noch 10 Dollar in dem dafür vorgesehen Briefumschlag dagelassen, die hätte also keinen Grund gehabt. Und überhaupt, warum sollte Lisa mein Schlafanzeug klauen? This is a kind of deutsch. Als ich dann wie schon gesagt im nächsten Hotel feststellte das es fehlt kam auch Yellow auf den Gedanken mal nachzuschauen. Sein “Good Morning Vietnam” T-Shirt ist ebenfalls verschwunden. Ich habe es also geschafft beim Aufbrechen das Schlafzeug zu verlieren. Es ist weg. Unser beider. Nun denn, ich traue mir jetzt einfach nicht mehr über den Weg und schon passt es wieder ;-)

Was bisher geschah:
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