Alles gute nachträglich. Nachträglich denn ich habe den Geburtstag vergessen. Bereits am Donnerstag ist Leonard Cohen 72 Jahre alt geworden. Naja, eigentlich habe ich nicht wirklich darauf geachtet, ich bin nur soeben durch Jens Scholz auf den Geburtstag aufmerksam geworden. Leonard Cohen, ich höre Ihn schon seit ich denken kann. Unbewusst erst durch die Erwachsenen, dann später wirklich selbst. Ich mag seine Texte, ich mag Ihn klanglich mehr als den anderen großen Folksänger.

Was gibt es großartigeres für einen Künstler, als kopiert gecovert zu werden?
Viele von Cohens Titeln wurden auch von anderen Künstlern interpretiert, die damit häufig wesentlich erfolgreicher waren als Cohen selbst, für dessen Aufnahmen minimalistische Arrangements charakteristisch sind. Beispiele hierfür sind “First We Take Manhattan” (Joe Cocker, Jennifer Warnes, R.E.M.), “Bird On A Wire” (The Neville Brothers, Fairport Convention, Judy Collins, Johnny Cash, Tim Hardin, K. D. Lang), und insbesondere “Hallelujah” (John Cale, Rufus Wainwright, Jeff Buckley, Bono, K. D. Lang). Die Fan-Webseite The Leonard Cohen Files hat aktuell (26. Oktober 2005) 1080 verschiedene Coverversionen von Liedern Cohens registriert.
Es sind auch eine Reihe von Tributalben erschienen. Die bedeutendsten sind I’m your fan (1991), auf dem unter anderem die Pixies, Nick Cave and The Bad Seeds und R.E.M. Titel von Leonard Cohen interpretierten, und Tower of Song (1995, u.a. mit Sting und Elton John).
...eiskalt den Rücken herab
Leonard Cohen in der Wikipedia
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23. September 2006 um 17:44 Uhr
Oh ja, Leonard Cohen :-)
Leider kenne ich nur das großartige Album “I’m Your Man”. Welche anderen Alben sind denn noch empfehlenswert?
23. September 2006 um 18:43 Uhr
Hmm, ist schwierig. Sie ändern sich auf jedenfall im Laufe seines Schaffens… aber ich mag Sie alle.
Ich denke so ein Best Of ist immer die perfekte Tour durch ein Künstlerdasein. Zumindest durch das Positive ;-)
iTunes-Store
24. September 2006 um 11:12 Uhr
das wußte ich ja gar nicht, daß es so ein schönes video zu suzanne gibt! Ich liebe ja, wie dieses Lied im Altman-Film McCabe & Mrs. Miller eingesetzt wurde.
@markus: wenn dir “i’m your man” gefällt wäre wohl “The Future” der logische nächste Schritt. Textlich sind mir seine ersten Scheiben aber näher (angefangen bei “songs from a room”).
24. September 2006 um 12:21 Uhr
Das Video habe ich auch erst durch Youtube entdeckt und wollte es sogleich mit einbinden. In diesem Fall ist Youtube sensationell. Videos, Musik generell von längst vergessenen Künstlern, und mit visueller Vertiefung.
Auch die Live-Videos Cohens sind Wahnsinn. Die Menge… die Verzauberung, Bewunderung.