die grandiosen Relatives Menschsein

Aus der Kategorie: Gegen Langeweile, unnützes Wissen um längst vergangene Epigonen anderer Großartigkeiten…

Relatives Menschsein waren eine Band, die der Dark-Wave-Bewegung zuerechnet wird. Sie entstand 1990 als Zusammenschluss der Musiker Amadeus, Lissy Moedl und Jörg Wolfgram und wurden vor allem aufgrund ihrer poetischen und stimmungsvollen Gesangsstücke in deutscher Sprache in der Schwarzen Szene bekannt. Sie gelten heute als bedeutende und zugleich früheste Vertreter der Neuen Deutschen Todeskunst.

Bandgeschichte

Vor der Gründung bildeten Lissy Moedl und Amadeus bereits die Band Predecease, die jedoch nur lokale Bekanntheit erlangte. Im Sommer 1990 schlossen sie sich mit dem Gitarristen Jörg Wolfgram zusammen und bildeten die Band Relatives Menschsein.

Bereits die ersten Singles der neuen Band wurden durch ihre bis dahin einzigartige Mischung von Musik und Lyrik zu Hits in der Schwarzen Szene. Die Songs Tempel, Glaube und besonders Verflucht entwickelten sich zu Szenehits, die bis heute gespielt werden und ihnen einen Plattenvertrag bei der Produktionsfirma Danse Macabre einbrachten. Unter dem Titel Moritat erschien bei diesem Label die Musikkassette Moritat mit nur vier Songs. Mit dem ersten größeren Konzert am 4. Januar 1992 in Ulm startete eine Tournee, die die Band in Deutschland, Belgien und der Schweiz bekannt machte.

Relatives Menschsein - Lebewohl Dominique

Im Juli 1992 erschien die Maxi-CD Gefallene Engel, und im August wurde das Trio durch den Keyboarder Jörg Hüttner unterstützt. Als erstes Album erschien im Juni 1993 die CD “Ewigkeit”. Nach dieser verließ Jörg Wolfgram Relatives Menschsein und wechselte in die Band Dorsetshire. Er wurde durch Andy Age ersetzt. In der Folge veröffentlichte die Band nur noch einzelne Songs auf verschiedenen CD-Compilationen und spielte live. Der letzte Auftritt erfolgte 1999, bei dem Amadeus seine Bühnenkleidung verschenkte und somit die Band inoffiziell auflöste.

Quelle: de.wikipedia.org

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