Musentango

Blixa Bargeld von den Einstürzenden Neubauten singt im Lied “Musentango” in einer Textpassage

erst tanzte ich mit mnemosyne die, glaub' ich, eine echte muse war

Und da fragte ich mich natürlich sogleich, was denn dieses Ominöse “mnemosyne” bedeuten könnte. Die Antwort ist phänomenal einfach:

Mnemosyne (gr. Mνημοσύνη; Gedächtnis) ist eine Gestalt der griechischen Mythologie. Sie ist die Tochter des Uranos und der Gaia, und gehörte zu den Titanen.

Die Mnemosyne ist Mutter der neun Musen, die sie dem Zeus in Pierien am Olymp gebar. Hesiod erzählt, dass sich die beiden fern der übrigen Götter neun Nächte lang vereinigten. Allerdings sind es auch oft nur drei Musen, die Mnemosyne geboren haben soll. Und manchmal werden diese auch Mneiai genannt, was eine Mehrzahlform des Namens ihrer Mutter darstellt; man sollte bedenken, dass Gaia eigentlich ziemlich viele Nachkommen hatte.

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