Was macht eigentlich Leila K?

Die verrückte Geschichte der Leila K.

Einer ihrer größten Hits sollte jedem ein Begriff sein, nämlich das Lied: Open Sesame

Durch Zufall bin ich heute auf den Wikipedia-Eintrag über Leila K. gestolpert und da ich gern mal hier und da die Informationen längst vergangener Zeiten und Menschen lese, war das ganz cool. _ Die Geschichte dieser Person allerdings ist der Wahnsinn, aber lest selbst._

[youtube ibjZ3b7pkGg] Leila K. - Open Sesame

Biographie

Leila El Khalifi wird als Tochter eines marokkanischen Lokomotivführers geboren. In der Schule fällt sie als Rebellin auf. Ihr Vater schickt sie schließlich nach sieben Jahren auf eine marokkanische Schule. Nach einem Jahr kehrt sie jedoch wieder nach Schweden zurück, flieht von zu Hause und hält sich danach meist in Bars und Discos auf.

Mit 18 Jahren bewirbt sie sich bei einem Rap-Wettbewerb in Stockholm, bei dem sie den zweiten Platz belegt. Kurz darauf nehmen sie die beiden Produzenten Rob'n'Raz unter Vertrag und landen 1988 zusammen mit Leila K. den ersten Hit “Got to get”. Dieses Lied erzielt große Erfolge in Europa und kurz darauf folgen weitere Hits wie “Rok the Nation” und “Just tell me”.

1989 erscheint ihr erstes Album mit dem Titel “Rob'n'Raz featuring Leila K.”. Während ihrer ersten Tournee bricht sie den Kontakt zu Rob'n'Raz ab, flieht und startet 1991 ihre Solokarriere. Es folgen die Lieder “Time” und “Magic Ball”, die später auf nur auf dem Album “Greatest Tracks” zu finden sein werden. Dr. Alban, ein weiterer Popstar aus Schweden, macht mit ihr den Hit “Hello Africa”.

Das 1992 produzierte Album “Carousel” verkauft sich hervorragend und einer ihrer größten Hits “Open Sesame” wird veröffentlicht. Das Lied, eine Mischung aus Reggae und moderner Dancefloor-Musik, bleibt in Deutschlang mehrere Wochen in den Top-Ten. Ab dem Jahr 2000 erscheinen Coverversionen des Erfolgshits unter anderem von Daisy Dee und der Techno-Band El Loco.

1993 wird Leila K. zum “Bestselling Female Artist in Europe” gekürt und übertrifft in Europa somit sogar Whitney Houston.

1995 folgt ein weiterer Hit namens “Electric”, der in Deutschland jedoch weniger Erfolge feiert als in benachbarten Ländern. In Schweden und Tschechien landet Leila K. auf Platz 1 der Charts. Das Album “Manic Panic” wird aber nur noch in Skandinavien verkauft.

Als ihr Produzent Deniz Pop bei einem tragischen Verkehrsunfall ums Leben kommt, endet Leila K’s Karriere.

In Schweden ist Leila K. bekannt für ihre Skandale, bei denen sich Wahrheit und überzogene Berichterstattung kaum trennen lassen. Sicher ist, dass sie betrunken auf Tournee geht, verspätet auf der Bühne erscheint und dadurch ihre Auftritte ruiniert. Ihr Lebensstil und ihr wahrscheinlicher Drogenkonsum führen dazu, dass Leila K. obdachlos wird.

Eine schwedische Plattenfirma und gute Freunde Leilas stellen eine Rettungsaktion auf die Beine und veröffentlichen ein Best of Album in limitierter Auflage, dessen Erlös Leila K helfen soll. Aber die Aktion erbringt nicht genug Geld. Letztendlich landet Leila K. im Gefängnis. Von dort aus plant sie die Rückkehr ins Showgeschäft.

Quelle: de.wikipedia.org

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